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Andy Murray: Boris Becker hat Djokovic nicht besser gemacht

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Brite trainiert lieber mit einer Frau  

Murray: Boris Becker hat Djokovic nicht besser gemacht

18.02.2015, 14:20 Uhr | dpa

Andy Murray: Boris Becker hat Djokovic nicht besser gemacht. Boris Becker (li.) ist seit Dezember 2013 Trainer des serbischen Tennisprofis Novak Djokovic (re.). (Quelle: imago/ZUMA Press)

Boris Becker (li.) ist seit Dezember 2013 Trainer des serbischen Tennisprofis Novak Djokovic (re.). (Quelle: ZUMA Press/imago)

Andy Murray hat sich in der "Sport Bild" über die Trainertätigkeit von Boris Becker geäußert. Der britische Tennisprofi zweifelte dabei an, dass Becker seinen Schützling Novak Djokovic wirklich besser gemacht habe. "Um ehrlich zu sein: Ich sehe keinen Unterschied im Spiel von Novak im Vergleich zu der Zeit, als Boris ihn noch nicht trainiert hat. Er hat ihn nicht besser gemacht", sagte der Weltranglistenvierte.

Allerdings könne sich der einstige US-Open-Sieger Murray dennoch vorstellen, dass Becker Djokovic auf gewisse Art eine Hilfe sei und nannte die Ergebnisse des Duos Djokovic/Becker "fantastisch". Der Serbe hatte mit Becker in der Box 2014 unter anderem das Turnier in Wimbledon gewonnen und war auf den Tennis-Thron zurückgekehrt. Im Januar hatte Djokovic zum fünften Mal die Australian Open gewonnen - im Finale gegen Murray.

Darum trainiert Murray lieber mit einer Frau

Murray verteidigte zudem die Wahl von Amelie Mauresmo als seine Trainerin. "Sie hat mich besser gemacht. Deshalb halte ich die Kritik an Amelie für respektlos und falsch", sagte der 27-Jährige über die Französin, die einst die Nummer eins der Welt war.

Die Entscheidung für einen weiblichen Coach war für Murray nichts Außergewöhnliches: "Ich öffne mich Frauen eher als Männern. Bis zu meinem 18. Lebensjahr habe ich regelmäßig mit meiner Mutter trainiert."

Karriereende von Federer nach Olympia?

Murray ist sich zudem nicht sicher, dass Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer (33/Schweiz) seine Karriere nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro beendet. "Abwarten. Er liebt das Spiel, seine Familie unterstützt ihn voll", meinte der Schotte.

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