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Andrea Petkovic: "Einzig Jesus hätte mir vielleicht helfen können"

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Petkovics Höhenflug beendet  

"Einzig Jesus hätte mir vielleicht helfen können"

03.04.2015, 12:47 Uhr | sid

Andrea Petkovic: "Einzig Jesus hätte mir vielleicht helfen können". Andrea Petkovic erwischte gegen die Spanierin Carla Suarez Navarro nicht ihren besten Tag. (Quelle: dpa)

Andrea Petkovic erwischte gegen die Spanierin Carla Suarez Navarro nicht ihren besten Tag. (Quelle: dpa)

Aus der Traum für Andrea Petkovic: Die deutsche Nummer eins war im Halbfinale des mit 5,38 Millionen Dollar dotierten WTA-Turniers in Miami beim 3:6, 3:6 gegen die Spanierin Carla Suarez Navarro chancenlos. Nach dem Match war die 27-Jährige kurz enttäuscht darüber, den ganz großen Wurf verpasst zu haben, blickte aber aufgrund ihres starken Abschneidens optimistisch in die Zukunft.

"Einzig Jesus Christus höchstpersönlich hätte mir vielleicht helfen können", suchte sie erst gar nicht nach Ausreden für die klare Pleite: "Ich war heute einfach richtig schlecht."

"Habe das nächste Level erreicht"

Trotz des verpassten Endspiels verließ Petkovic Miami mit viel Selbstvertrauen. "Ich habe fantastisch gespielt in dieser Woche und das nächste Level erreicht", sagte die Weltranglistenzehnte. So bewertete sie auch ihre Partie gegen Suarez Navarro. Obwohl sie phasenweise schwach agierte, "habe ich immer noch besser gespielt, als wenn ich sonst schlecht spiele".

Siegeszug gestoppt 
Finaltraum von Petkovic in Miami geplatzt

Die Deutsche muss sich der Spanierin Carla Suarez Navarro geschlagen geben. Video

Die Erfolgserlebnisse kommen gerade recht, denn in den nächsten Wochen warten schwierige Aufgaben auf Petkovic. Beim Sandplatzturnier in Charleston nächste Woche geht sie als Titelverteidigerin an den Start. Und die Veranstalter trauen ihr viel zu - immerhin werben sie mit einer überdimensionalen Petkovic im Godzilla-Style, die über der Charleston Bridge thront.

"Können gute Teams im Fed-Cup schlagen"

In der Woche darauf steht dann das Fed-Cup-Halbfinale in Sotschi gegen Gastgeber Russland mit Superstar Maria Scharapowa an (18./19. April). "Das wird nicht einfach. Aber wir sind ein Team, wir halten zusammen, und wir haben letztes Jahr schon gezeigt, dass wir gute Teams schlagen können, deswegen haben wir sicher eine Chance", sagte Petkovic mit Blick auf den Endspieleinzug des Fed-Cup-Quartetts in der vergangenen Saison.

Lisicki im Hoch, Kerber im Tief

Reichlich Argumente für eine Einzel-Nominierung sammelte in den letzten Wochen auch Sabine Lisicki mit ihrer Halbfinal-Teilnahme in Indian Wells und ihrem Viertelfinal-Einzug in Miami. Angelique Kerber indes, die wie Petkovic in Charleston startet, befindet sich derzeit im Formtief.

Petkovic dagegen spielte in Miami ihr vielleicht bestes Tennis bislang. Die Zusammenarbeit mit dem besonnenen Dirk Dier, dem Co-Trainer des Fed-Cup- und Davis-Cup-Teams, scheint sich auszuzahlen. Die Hessin serviert beständiger und zeigt ein variableres Spiel.

"Und dann war meine Laune im Eimer"

Die neue Qualität konnte Petkovic gegen die fintenreiche Suarez Navarro, die nächste Woche als erste Spanierin seit 2001 in die Top Ten der Weltrangliste vorstößt, allerdings nicht unter Beweis stellen. Am Ende stand die ernüchternde Bilanz von 32 "unforced errors" bei nur neun Gewinnschlägen. "Mit so vielen Fehlern kann man in dieser Phase des Turniers einfach nicht gewinnen", haderte Petkovic.

Und auch die emotionale Seite spielte ihr einen Streich. "Es waren ein paar Sachen, die nicht stimmten, dann war meine Laune im Eimer", fasste Petkovic das Match zusammen. Im Finale trifft Suarez Navarro auf die Weltranglisten-Erste und Lisicki-Bezwingerin Serena Williams (USA), die Simona Halep (Rumänien) mit 6:2, 4:6, 7:5 bezwang.

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