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Petkovic, Kerber und Lisicki vor Fed-Cup-Halbfinale in Top-Form

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Rittner muss sich entscheiden  

Petkovic, Kerber und Lisicki vor Fed-Cup-Halbfinale in Top-Form

16.04.2015, 16:19 Uhr | sid

Petkovic, Kerber und Lisicki vor Fed-Cup-Halbfinale in Top-Form.  (Quelle: imago/Eibner)

Großer Jubel bei Angelique Kerber(links), Andrea Petkovic (Mitte) und Fed-Cup-Trainerin Barbara Rittner (rechts) nach Einzug in das Halbfinale. (Quelle: Eibner/imago)

Angelique Kerber war müde - aber glücklich. Als die frischgebackene Charleston-Siegerin das erste Mal in Sotschi trainierte, waren inzwischen auch ihre Taschen mit 26-stündiger Verspätung im Hotel eingetroffen. Derartige Probleme hatte Andrea Petkovic zwar nicht, dafür teilte die deutsche Nummer eins zwei Tage vor dem Fed-Cup-Halbfinale gegen Gastgeber Russland am Wochenende ein anderes Leid mit Kerber: einen ausgeprägten Jetlag.

Sieben Stunden Zeitunterschied liegen zwischen Charleston und Sotschi. "Natürlich merke ich die Zeitumstellung. Nachts war ich zwei, drei Stunden wach. Und als ich dann schlafen konnte, hat der Wecker geklingelt", berichtete Petkovic, die derzeit Vierzehnte der Weltrangliste.

Starke Lisicki drängt auf Einsatz

Die verzögerte Anreise des Duos und die zuletzt starken Leistungen von Sabine Lisicki waren ausschlaggebend dafür, dass sich Teamchefin Barbara Rittner noch nicht auf ihre beiden Einzelspielerinnen festlegen wollte. Die 41-Jährige hat in der Olympiastadt von 2014 die Qual der Wahl - "aus 3 mach' 2", heißt die Devise. "Ich weiß noch nicht, wer spielen wird", sagte Rittner.

Kerber mit Selbstvertrauen

Während die formstarke Lisicki nach anstrengenden Übungstagen am Donnerstag eine aktive Regeneration betrieb, fand sich Kerber bei ihrer ersten Trainingseinheit in der Adler Arena gleich gut zurecht. "Mein Turniersieg kam zur rechten Zeit. Ich denke, die schwierige Phase ist beendet", sagte die 27-Jährige, der die Müdigkeit ebenso wie Petkovic noch anzusehen war. "Der zweite Tag ist immer der Schlimmste", meinte Jetlag-Opfer "Petko".

Rittner muss Entscheidung treffen

Rittner will mit den Spielerinnen ausführlich besprechen, wen sie für die Einzel am Samstag und Sonntag nominieren wird. "Es ist natürlich meine Entscheidung, aber das Feedback der Mädels ist mir wichtig. Gerade weil ich weiß, was die Reiserei für Petko und Angie für ein Kraftakt war", sagte Rittner. Zum deutschen Team gehört auch noch Australian-Open-Achtelfinalistin Julia Görges, die vor allem im Doppel eine Bank ist.

Für Russland werden aller Voraussicht nach die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Swetlana Kusnezowa und Anastasia Pawljutschenkowa die Einzel bestreiten. Vor allen Dingen Pawljutschenkowa gilt als Schwachpunkt. Sie hat nur eine ihrer sechs Fed-Cup-Matches auf Sand gewonnen. Hingegen muss der viermalige Fed-Cup-Sieger auf Superstar Maria Scharapowa wegen einer Fußverletzung verzichten.

Russland nicht unterschätzen

Von der Papierform ist die deutsche Mannschaft klarer Favorit. Allerdings warnte Rittner davor, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen. "Die Situation ist ganz gefährlich", meinte sie. Natürlich sei die Chance nach der Absage von Scharapowa gestiegen: "Aber wir können jedes einzelne Match auch verlieren." Trotzdem ist das Selbstvertrauen groß. "Wir wollen zum zweiten Mal in Folge ins Endspiel", sagte Rittner über die Misson "Finale Dahoam". Das Endspiel würde am 14. und 15. November gegen Titelverteidiger Tschechien oder Frankreich auf jeden Fall in Deutschland stattfinden.

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