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Fed-Cup-Halbfinale: Julia Görges verpasst die Überraschung

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Finaltraum droht zu platzen  

Fehlstart perfekt: Lisicki verliert trotz Matchball

18.04.2015, 18:27 Uhr | sid

Fed Cup: Lisicki verliert trotz Matchball

Der Finaltraum des deutschen Teams droht zu platzen.

Lisicki verliert trotz Matchball. (Quelle: ran)


Die zweite Endspiel-Teilnahme in Folge ist für das deutsche Fed-Cup-Team in weite Ferne gerückt. Die Mannschaft von Bundestrainerin Barbara Rittner liegt im Halbfinale gegen Gastgeber Russland in Sotschi überraschend mit 0:2 in Rückstand und muss am Sonntag alle drei noch ausstehenden Matches gewinnen, um zum insgesamt achten Mal das Endspiel zu erreichen.

Noch nie war es einem DTB-Quartett im Fed Cup bislang gelungen, einen derartigen Rückstand noch in einen Erfolg umzuwandeln.

Für Ernüchterung sorgte am ersten Tag Sabine Lisicki, die ihrer Favoritenrolle beim 6:4, 6:7 (4:7), 3:6 gegen Anastasia Pawljuschenkowa nicht gerecht wurde und im zweiten Satz beim Stand von 6:5 sogar einen Matchball vergab.

Fed Cup gegen Russland 
Kusnezowa zu stark für Görges

Die Deutsche muss sich im Auftakt-Einzel geschlagen geben. Video

Görges unterliegt Kusnezowa

Zuvor hatte die überraschend im Einzel aufgebotene Julia Görges mit 4:6, 4:6 gegen die russische Topspielerin Swetlana Kusnezowa verloren. "Ich kann's selbst noch nicht fassen, dass das Spiel schon vorbei ist. Am Ende hat wohl Kusnezowas Erfahrung den Ausschlag gegeben, aber es war ein gutes Match von Jule", sagte Rittner nach dem ersten Einzel bei Sat.1 Gold.

Rittner verzichtet auf Petkovic und Kerber

Nach der Personal-Rochade misslang damit der erhoffte Überraschungscoup. Rittner hatte am Vortag bei der Auslosung auf die Nominierung ihrer beiden Topspielerinnen Andrea Petkovic und Angelique Kerber verzichtet. Das Duo war nach dem Turnier in Charleston/South Carolina erst am Mittwochfrüh um 2.13 Uhr in Sotschi gelandet und plagte sich mit dem Jetlag.

Trotz einer phasenweise guten Leistung verpasste Görges vor 3800 Zuschauern in der Adler Arena einen Auftakt nach Maß. Die 26-Jährige musste im ersten Satz ihren Aufschlag zum 4:5 abgeben und verlor wenig später den ersten Durchgang nach einem direkten Aufschlagpunkt von Kusnezowa. Die zweimalige Grand-Slam-Gewinnerin ging nach der Absage von Superstar Maria Scharapowa (Fußverletzung) als russische Nummer eins ins Rennen.

Görges' Spiel zu fehlerhaft

Dabei leistete sich die offensiv und riskant agierende Australian-Open-Achtelfinalistin Görges 22 unerzwungene Fehler. Trotz aufmunternder Unterstützung aus der Box und von den wenigen deutschen Fans gab sie danach gleich ihr Service ab. Görges kämpfte, kassierte aber gleich den nächsten Rückschlag.

Nach dem folgenden Spiel über 14 Minuten lag "Jule" mit 0:2 in Rückstand - schlug aber zurück. Mit kraftvollen Grundlinienschlägen drängte sie Kusnezowa in die Defensive und ging mit 3:2 in Führung. Die Vorentscheidung fiel, als Görges zum 4:5 gebreakt wurde.

Ändert Rittner noch die Aufstellung?

Die Regularien des Weltverbandes ITF machen es möglich, dass Rittner sowohl Petkovic als auch Kerber am Sonntag einsetzen könnte. Bislang sind für das Spitzeneinzel Lisicki und Kusnezowa sowie Görges und Pawljuschenkowa vorgesehen. Für das Doppel wurden pro forma Petkovic und Kerber nominiert, die gegen Wesnina und Zwonarewa antreten würden.

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