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Tennis - Fed-Cup-Team will 0:2 im Halbfinale noch drehen

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Tennis  

Fed-Cup-Team will 0:2 im Halbfinale noch drehen

19.04.2015, 05:21 Uhr | dpa

Tennis - Fed-Cup-Team will 0:2 im Halbfinale noch drehen. Sabine Lisicki (l.

Sabine Lisicki (l.) und Barbara Rittner wollen sich noch nicht geshclagen geben. Foto: Maxim Shipenkov. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Mit einer historischen Aufholjagd wollen die deutschen Tennis-Damen den 0:2-Rückstand im Fed-Cup-Halbfinale in Russland noch drehen. "Es gibt für alles ein erstes Mal. Wir werden versuchen, das jetzt zu schaffen", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner vor den heutigen Partien.

Nach den Niederlagen von Sabine Lisicki und Julia Görges muss ihr Team allerdings beide Einzel und das abschließende Doppel gewinnen, um doch noch zum zweiten Mal nacheinander in das Endspiel des Teamwettbewerbs einzuziehen.

Nach der klaren Niederlage im Endspiel in Tschechien im vergangenen November hätte die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes im Finale am 14. und 15. November erneut gegen Tschechien oder Frankreich Heimrecht. Dafür muss die DTB-Equipe allerdings eine Premiere feiern.

Noch nie seit Einführung des Best-of-Five-Formats vor 20 Jahren gelang einer deutschen Auswahl nach einem 0:2-Rückstand noch ein Sieg. Insgesamt schafften das in der Weltgruppe erst sieben Teams seit 1995. "Wir werden versuchen, das ganze Ding noch zu drehen", sagte Rittner. Und auch Lisicki versuchte sich als Mutmacherin.

"Wir müssen jetzt positiv bleiben. Es sind noch drei Matches, und es gibt immer eine Chance, zurückzukommen", sagte die 25 Jahre alte Berlinerin. Bei ihrer 6:4, 6:7 (4:7), 3:6-Niederlage gegen Anastasia Pawljutschenkowa hatte sie im zweiten Satz einen Matchball vergeben und nach 2:29 Stunden Spielzeit den fest eingeplanten Ausgleich zum 1:1 verpasst. Görges unterlag zuvor der zweimaligen Grand-Slam-Turniersiegerin Swetlana Kusnezowa 4:6, 4:6.

Dabei galt die DTB-Auswahl nach den Absagen von Maria Scharapowa und Jekaterina Makarowa auf dem Sandplatz in der Adler-Arena von Sotschi als favorisiert. Heute dürften nun Andrea Petkovic und Angelique Kerber im Einzel zum Einsatz kommen. "Sie haben jetzt einen Tag länger gehabt zur Erholung", hatte Rittner gesagt und damit bereits angedeutet, dass sie ihre beiden am Samstag noch geschonten Spitzenspielerinnen wohl für die erhoffte Wende aufbieten wird.

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