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Fed Cup: Aufholjagd gegen Russland wird nicht belohnt

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Fed Cup gegen Russland  

Aufholjagd der deutschen Damen wird nicht belohnt

19.04.2015, 18:08 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Fed Cup: Petkovic und Lisicki verlieren im Doppel

Die deutschen Tennis-Damen scheitern an Russland und verpassen den Einzug ins Finale.

Petkovic und Lisicki verlieren im Doppel. (Quelle: ran)


Andrea Petkovic wurde auf dem Platz von Heulkrämpfen geschüttelt und ließ sich auch von ihrer Freundin Angelique Kerber nicht trösten. Denn am Ende hatte es nicht sollen sein. Das deutsche Fed-Cup-Team hat sein Halbfinale gegen Russland in Sotschi mit 2:3 verloren. Im abschließenden Doppel unterlagen Petkovic und Sabine Lisicki nach 84 Minuten gegen Anastasia Pawljutschenkowa und Jelena Wesnina mit 2:6, 3:6. Die Aufholjagd am zweiten Tag wurde damit nicht belohnt.

Im Finale trifft Russland am 14. und 15. November auf Titelverteidiger Tschechien. Die deutschen Damen müssen hingegen nach der Final-Niederlage in Prag im vergangenen November weiter auf ihr achtes Fed-Cup-Endspiel und die Chance auf den dritten Titel nach 1987 und 1992 warten.

Petkovic und der Wille zum Sieg

"Die Enttäuschung ist maßlos. Ich muss mich gerade sehr zusammenreißen, ich hätte es den beiden sehr gewünscht", sagte Teamchefin Barbara Rittner bei Sat.1 Gold. Petkovic und Kerber hatten am zweiten Tag mit ihren beiden Einzelsiegen zunächst für den Ausgleich zum 2:2 gesorgt. Petkovic besiegte Swetlana Kusnezowa mit 6:2, 6:1. Dabei zitterte sie am ganzen Körper. "Mir war auch schwindelig. Aber der Mensch ist ein Absurdum. Wenn es mental läuft, kann man alles schaffen", berichtete die Weltranglisten-Elfte nach ihrem Sieg..

Fed-Cup-Halbfinale 
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Angelique Kerber gewinnt im Eiltempo - Entscheidung fällt im Doppel. Video

Wenig später ließ auch die frischgebackene Charleston-Gewinnerin Kerber beim 6:1, 6:0 gegen Pawljuschenkowa nichts anbrennen. "Ich habe die Energie vom Team mitgenommen", erklärte die deutsche Nummer zwei.

0:2 nach dem ersten Tag

Tags zuvor hatte Teamchefin Barbara Rittner die reisestressgeplagten Petkovic und Kerber noch geschont und dafür Lisicki sowie Julia Görges aufgeboten. Doch dieser Schuss ging nach hinten los. Zunächst unterlag Görges der zweimaligen Grand-Slam-Turniersiegerin Swetlana Kusnezowa mit 4:6, 4:6. Lisicki hatte zwar im zweiten Satz gegen Pawljutschenkowa sogar einen Matchball. Doch letztendlich verlor sie mit 6:4, 6:7 (4:7), 3:6.

"Ich habe die Entscheidung getroffen - und würde es immer wieder so machen. Ich übernehme die volle Verantwortung", hatte Rittner danach erklärt. Petkovic ("Hätte ich am Samstag gespielt, wäre der Sonntag nicht gegangen") und Kerber waren wegen ihrer Teilnahme am Turnier in Charleston erst am Mittwochfrüh um 2.13 Uhr in Sotschi angereist - zwei Tage später als Lisicki und Görges.

Auch ihr Schachzug mit der müden Petkovic anstelle der Doppel-erfahrenen Görges ging ebenfalls nicht auf. "Es waren alle Möglichkeiten da, am Ende hat mein Bauch entschieden", sagte Rittner. "Ich wollte erst mit Lisicki und Görges spielen, weil das mein gesetztes Doppel war. Dann hat Andrea so ein gutes Einzel gespielt und fühlte sich körperlich okay. Ich habe wirklich geschwankt, wen ich aufstellen soll", bekannte sie. Am Ende ging dann das Doppel und somit das gesamte Halbfinale verloren.

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