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French Open 2015: Philipp Kohlschreiber macht kurzen Prozess

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Mayer bei French Open raus  

Kohlschreiber macht zum Auftakt kurzen Prozess

24.05.2015, 15:45 Uhr | dpa, sid

French Open 2015: Philipp Kohlschreiber macht kurzen Prozess. Philipp Kohlschreiber steht bei den French Open in der zweiten Runde. (Quelle: Reuters)

Philipp Kohlschreiber steht bei den French Open in der zweiten Runde. (Quelle: Reuters)

Den einen oder anderen Blick auf die Uhr riskierte Philipp Kohlschreiber, das gab der derzeit beste deutsche Tennisprofi unumwunden zu. Sein Auftaktmatch im Stade Roland Garros verlief dermaßen deutlich, dass Kohlschreiber selbst mit einem Rekord spekulierte. Etwas verwundert stellte er später fest, dass er für seinen Sieg über den Japaner Go Soeda (6:1, 6:0, 6:2) doch 86 Minuten benötigte. Immerhin: Derart wenige Spiele hatte Kohlschreiber (31) nie zuvor in seiner langen Karriere in einem Grand-Slam-Match abgegeben. Ein guter Auftakt für Deutschlands einzigen gesetzten Spieler im Herreneinzel der French Open, auch wenn die Hürde nicht besonders hoch war.

Ausgeschieden sind dagegen Kohlschreibers langjähriger Davis-Cup-Kollege Florian Mayer, Qualifikant Matthias Bachinger und Tatjana Maria, die als erste von zehn deutschen Spielerinnen 5:7, 3:6 gegen Camila Giorgi verlor. "Ich habe heute alles getroffen, und er war mit meinem guten Sandplatzspiel überfordert", sagte Kohlschreiber, der nun auf einen Spanier trifft: In Runde zwei wartet ab Dienstag entweder Pablo Andujar oder Albert Ramos-Vinolas.

Geschwächter Meyer chancenlos

So schnell Kohlschreiber gewann, so rasant schied Florian Mayer aus. Er unterlag dem an Position 19 gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut 3:6, 1:6, 3:6. In der vergangenen Woche war der frühere Top-20-Spieler von einer Grippe geschwächt gewesen und gab zu: "Ich war noch nicht bei 100 Prozent, aber gegen ihn wäre es eh schwierig geworden." Mayer spielte sein erstes Grand-Slam-Turnier nach 16 Monaten Verletzungspause wegen einer Schambeinentzündung. Spielerisch sei er auf einem guten Weg, im Training klappe es schon wie früher. "Nur fehlt mir noch das Selbstvertrauen", sagte Mayer.

Mit Mayer und Bachinger (4:6, 3:6, 6:7 gegen Marcel Granollers aus Spanien) verabschiedeten sich die ersten zwei der insgesamt nur sechs deutschen Tennisprofis im Herreneinzel. Weniger hatten in den vergangenen 30 Jahren nur einmal (2007) den Sprung ins Hauptfeld von Roland Garros geschafft.

Kerber hilft "jede Stunde"

Da auch Benjamin Becker, Jan-Lennard Struff und Qualifikant Michael Berrer kaum die erste Woche überstehen werden, ruhen die Hoffnungen alleine auf Kohlschreiber. Der Davis-Cup-Spieler war froh über seinen Kantersieg, immerhin konnte er seinen angeschlagenen Ellbogen schonen. Nach dem Masters in Rom hatten die Ärzte einen kleinen Einriss im Trizeps-Muskel und ein Knochenödem diagnostiziert. "Die Entzündung tut noch weh, aber es wird jeden Tag besser", sagte Kohlschreiber, der die Probleme mit Schmerzmitteln lindert.

Schmerzen plagen auch die deutschen Hoffnungsträgerinnen Andrea Petkovic (Nr. 10) und Angelique Kerber (Nr. 11), Petkovic ist am Oberschenkel, Kerber am Rücken verletzt. Die Schonfrist am Sonntag nutzten beide zur Behandlung, Kerber meinte: "Jede Stunde hilft."

Die Favoriten gaben sich derweil keine Blöße. Sowohl Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer, als auch sein Schweizer Landsmann Stan Wawrinka zogen ohne Satzverlust in Runde zwei ein. Etwas Mühe hatte Vorjahresfinalistin Simona Halep (Rumänien) beim 7:5, 6:4 über die Russin Jewgenija Rodina.

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