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Görges und Petkovic weiter: Starker Auftritt bei den French Open

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Starker Auftritt bei den French Open  

Görges schlägt Wozniacki, Petkovic rüttelt sich selbst wach

28.05.2015, 19:53 Uhr | sid, dpa

Görges und Petkovic weiter: Starker Auftritt bei den French Open. Julia Görges in ihrem Match gegen Caroline Wozniacki. (Quelle: imago/Oliver Hardt)

Julia Görges in ihrem Match gegen Caroline Wozniacki. (Quelle: Oliver Hardt/imago)

Andrea Petkovic und Julia Görges haben bei den French Open in Paris für das kollektiv beste deutsche Abschneiden seit mehr als 20 Jahren gesorgt. Petkovic quälte sich und ihren angeschlagenen Körper gegen die Spanierin Lourdes Dominguez Lino zum 4:6, 6:4, 6:4. Görges gelang beim 6:4, 7:6 (7:5) gegen die Dänin Caroline Wozniacki eine große Überraschung.

"Diesen Sieg auf dem Centre Court werde ich wohl nicht so schnell vergessen", sagte Görges, die Wozniacki schon bei ihrem bislang größten Titelgewinn in Stuttgart 2011 im Finale geschlagen hatte: "Jeder Ballwechsel gegen sie ist hart. Man muss sich alles verdienen." Und das tat sie.

Nobody ärgert Serena Williams

Kam Görges' Sieg überraschend, wäre ein Erfolg des Tennis-Nobodys Anna-Lena Friedsam die Sensation des Turniers gewesen. Die 21-Jährige ärgerte Superstar Serena Williams aus den USA zwei Stunden lang und unterlag nur knapp mit 7:5, 3:6, 3:6. "Ich bin sehr stolz auf dieses Match. Nicht viele Spielerinnen können von sich behaupten, einen Satz gegen Serena gewonnen zu haben", sagte Friedsam.

Mit einem ungewöhnlichen Weckruf an sich selbst hatte Petkovic ein Zweitrunden-Aus gerade noch abwenden können. Die deutsche Nummer eins stand gegen Lourdes Dominguez Lino kurz vor einer Niederlage, ehe sie sich zu Beginn des zweiten Satzes selbst zur Räson rief. "Halt die Fresse", schrie sie. "Ich war die ganze Zeit nur am Jammern. Dabei finde ich mich selbst unerträglich, wenn ich so bin", gestand Petkovic später.

So stark wie seit 1994 nicht mehr

Fünf deutsche Spielerinnen, so viele wie seit 1994 nicht mehr, stehen damit in der dritten Runde von Roland Garros. Schon am Mittwoch hatten Angelique Kerber (Nr. 11), Sabine Lisicki (Nr. 20) und Annika Beck den Sprung unter die besten 32 Spielerinnen geschafft.

Vor allem Görges hat gute Aussichten auf das Achtelfinale, sie trifft am Samstag auf Irina Falconi aus den USA. Andrea Petkovic bekommt es mit Sara Errani (Italien/Nr. 17) zu tun, die gegen Carina Witthöft 6:3, 4:6, 6:2 gewann. Die 20 Jahre junge Hamburgerin durfte dennoch zufrieden mit ihren ersten French Open sein.

Enttäuschung bei den Herren

Für die deutschen Herren ist das Turnier dagegen bereits vorbei. Philipp Kohlschreiber verlor sein Zweitrunden-Match gegen den Spanier Pablo Andujar mit 1:6, 6:7 (5:7), 6:3, 6:3, 4:6. Die Partie war am Tag zuvor wegen Dunkelheit beim Stand von 4:2 im fünften Satz für Kohlschreiber unterbrochen worden. Bei der Fortsetzung gelang dem Augsburger dann kein Spielgewinn mehr.

"Gestern hätte ich die Partie wahrscheinlich für mich entschieden, da habe ich überragendes Tennis gespielt und war in einem Flow." Kohlschreiber kritisierte die späte Ansetzung. "Das ist unfair den Spielern gegenüber." Benjamin Becker musste derweil seine Partie gegen den Japaner Kei Nishikori wegen einer Muskelverletzung in der rechten Schulter absagen.

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