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French Open: Novak Djokovic lässt Rafael Nadal in Paris keine Chance

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Erst zweite Niederlage in Paris  

Djokovic lässt Nadal im Gipfeltreffen keine Chance

03.06.2015, 19:44 Uhr | dpa, sid

French Open: Novak Djokovic lässt Rafael Nadal in Paris keine Chance. Arm in Arm: Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal (rechts) war schneller beendet, als gedacht. (Quelle: Reuters)

Arm in Arm: Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal (rechts) war schneller beendet, als gedacht. (Quelle: Reuters)

Nach einem beeindruckenden Erfolg gegen Rafael Nadal beim Gipfel in Paris ist Novak Djokovic nur noch zwei Siege von seinem ersten Triumph bei den French Open entfernt. Die Nummer eins der Tennis-Welt aus Serbien bezwang den Titelverteidiger aus Spanien im mit großer Spannung erwarteten Viertelfinale unerwartet deutlich mit 7:5, 6:3, 6:1 und fügte Nadal damit erst die zweite Niederlage überhaupt beim Sandplatz-Klassiker zu.

Djokovic verwandelte nach 2:26 Stunden seinen ersten Matchball. Im Halbfinale am Freitag trifft er auf den Schotten Andy Murray, der den Spanier David Ferrer mit 7:6 (7:4), 6:2, 5:7 und 6:1 besiegte. Für Djokovic war es im siebten Vergleich in Paris der erste Erfolg gegen Nadal. Denn dieses Mal war der Schützling von Boris Becker einfach eine Nummer zu groß für Nadal. Murray bleibt durch seinen Sieg gegen Ferrer derweil in diesem Jahr auf Sand ungeschlagen.

"Hoffe, dass ich so weiterspiele"

"Rafa ist ein großer Champion. Es ist immer ein Vergnügen, gegen ihn zu spielen, besonders hier", sagte Djokovic nach der Partie. "Ich wusste, dass ich aggressiv spielen und konzentriert bleiben muss. Aber das ist nicht so einfach. Ich hoffe, dass ich hier so weiterspiele."

Djokovic erwischte im 44. Duell der beiden Ausnahmespieler den besseren Start und zog nach zwei Breaks schnell auf 4:0 davon. Doch dann steigerte sich Nadal und glich zum 4:4 aus. Das Momentum schien nun auf die Seite des Spaniers zu sein. Nadal gewann die engen Punkte, wirkte präsenter.

Doch Djokovic meldete sich zurück. Auch davon, dass er beim Stand von 5:4 drei Satzbälle vergab, ließ sich der Serbe nicht beirren. Mit dem sechsten Versuch sicherte er sich den ersten Durchgang nach 67 Minuten.

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Einfach viel zu stark

Im zweiten Durchgang gönnten sich die beiden Superstars zunächst eine kleine Verschnaufpause. Nach dem unglaublich intensiven ersten Abschnitt, rauschten die ersten Aufschlagspiele danach an beiden vorbei. Djokovic war dann der Erste, der seinen Fokus wiederfand und einen Gang hoch schaltete. Zum 5:3 nahm er Nadal das Service ab und sicherte sich wenig später auch den zweiten Satz.

Die Zuschauer warteten nun auf einen dieser typischen Kraftakte von Nadal, mit dem er gerade im Stade Roland Garros so häufig noch einmal in Spiele zurückgefunden hatte. Doch der Mallorquiner hatte dieses Mal keine Mittel, in die Partie zurückzufinden. Djokovic war an diesem Tag einfach viel zu stark.

Gleich zu Beginn des dritten Satzes nahm er seinem Konkurrenten erneut den Aufschlag ab und steuerte danach schier traumwandlerisch sicher auf seinen ersten Sieg gegen Nadal in Paris zu. "Novak war einfach zu gut, so einfach ist das", sagte der Spanier mit grimmiger Miene.

Williams gibt sich keine Blöße

Unterdessen hat sich die große Favoritin bei den Damen keine Blöße gegeben. Serena Williams zog gegen Sara Errani aus Italien durch das klare mit 6:1, 6:3 ins Halbfinale ein. Damit steht die US-Amerikanerin nur noch zwei Siege von ihrem 20. Titel bei einem der vier Grand-Slam-Turniere entfernt.

Gegnerin in der Vorschlussrunde ist Timea Bacsinszky. Die Schweizerin setzte sich Im Duell der Überraschungs-Viertelfinalistinnen gegen Alison van Uytvanck aus Belgien mit 6:4, 7:5 und steht erstmals in ihrer Karriere bei einem der vier Major-Events unter den besten Vier. Das andere Halbfinale bestreiten die Serbin Ana Ivanovic und Lucie Safarova aus Tschechien.

Deutschland-Schreck ohne Siegchance

"Ich habe mich heute sehr wohl gefühlt", sagte Williams nach ihrem neunten Sieg im neunten Duell mit Errani. Zuletzt hatte sich die derzeit beste Spielerin der Welt im Fed Cup gegen die Italienerin noch sehr schwergetan. "Diese Erfahrung war sehr wichtig für mich, weil sie ihr Spiel gegen mich etwas umgestellt hat", sagte Williams, die mit Respekt in den Vergleich mit Bacsinszky geht. "Ich bewundere, was für eine Kämpferin sie ist."

Gegen Deutschland-Schreck Errani, die in den Runden zuvor Carina Witthöft, Andrea Petkovic und im Achtelfinale Julia Görges besiegt hatte, war Williams dieses Mal von Beginn an hellwach. Nach gerade einmal 27 Minuten ging der erste Durchgang an die US-Amerikanerin.

Im zweiten Abschnitt konnte Errani die Partie zwar etwas offener gestalten, eine wirkliche Siegchance hatte die French-Open-Finalistin von 2012 aber nicht. Mit ihrem vierten Matchball machte Williams den Sieg perfekt - da waren 65 Minuten gespielt.

Schweizerin gewinnt Außenseiter-Duell

Bacsinszky und van Uytvanck lieferten sich im Duell der Außenseiterinnen einen interessanten Vergleich. Die Schweizerin, die ihre Karriere vor einigen Jahren eigentlich bereits beendet hatte, erwischte den besseren Start und sicherte sich nach 39 Minuten den ersten Satz.

Im zweiten Abschnitt kam die Belgierin aber besser ins Spiel. Die Nummer 93 der Welt spielte jetzt wesentlich druckvoller. Doch zum 6:5 gelang Bacsinszky das entscheidende Break.

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