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Tennis  

Brown beim Turnier in Halle ausgeschieden

18.06.2015, 20:02 Uhr | dpa

Tennis: Brown beim Turnier in Halle ausgeschieden. Dustin Brown ist in Halle an dem Japaner Kei Nishikori gescheitert.

Dustin Brown ist in Halle an dem Japaner Kei Nishikori gescheitert. Foto: Maja Hitij. (Quelle: dpa)

Halle/Westfalen (dpa) - Dustin Brown ist beim Tennisturnier in Halle als fünfter von anfangs sechs deutschen Profis ausgeschieden. Der 30-Jährige aus Winsen/Aller verlor im Achtelfinale gegen den an Nummer zwei gesetzten Kei Nishikori 5:7, 1:6.

Nach 68 Minuten verwandelte der letztjährige US-Open-Finalist aus Japan seinen ersten Matchball zum am Ende ungefährdeten Erfolg.

"Ich bin nicht unzufrieden und hatte insgesamt zuletzt einige gute Matches auf Rasen", sagte Wildcard-Starter Brown. "Aber heute war Kei ab dem 5:5 zu gut für mich. Er hat es mir sehr schwer gemacht." Im Viertelfinale trifft der Weltranglisten-Fünfte Nishikori auf Jerzy Janowicz. Der Pole gewann gegen den Vorjahresfinalisten Alejandro Falla aus Kolumbien 6:2, 5:7, 6:2. Tommy-Haas-Bezwinger Andreas Seppi setzte sich gegen Tommy Robredo 6:2, 6:7 (6:8), 6:3 durch und spielt jetzt gegen Gael Monfils. Der Franzose entschied das letzte Match des Tages gegen den Kasachen Michail Kukuschkin 7:6 (7:1), 6:4 für sich.

Aus dem deutschen Sextett waren zuvor bereits Tommy Haas, Philipp Kohlschreiber, Jan-Lennard Struff und Alexander Zverev gescheitert. Ins Viertelfinale hat es nur Florian Mayer geschafft. Der 31-Jährige aus Bayreuth steht allerdings am Freitag vor der schwersten Aufgabe und bekommt es mit dem siebenmaligen Turniersieger und 17-maligen Grand-Slam-Champion Roger Federer aus der Schweiz zu tun.

Damit steht erstmals seit zwölf Jahren nur ein Deutscher bei der Rasen-Veranstaltung in Ostwestfalen in der Runde der besten Acht. 2003 kam lediglich der spätere Finalist Nicolas Kiefer bis ins Viertelfinale. Allerdings ist in diesem Jahr durch die Hochstufung des Turniers in die sogenannte 500er-Kategorie die Konkurrenz so groß wie nie. Zudem hatte der Augsburger Kohlschreiber Pech mit der Auslosung und musste gleich in Runde eins gegen Federer antreten.

Der Titelverteidiger setzte sich erst in drei Sätzen gegen die deutsche Nummer eins durch und erwartet auch gegen Mayer ein schweres Match. "Er bringt eine der wichtigsten Voraussetzungen mit - er spielt gern auf Rasen. Das macht schon etwas aus", sagte der 33-Jährige vor dem Duell mit dem letzten verbliebenen Deutschen.

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