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Wimbledon 2015: Tommy Haas scheitert trotz großem Kampf

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Gegner Raonic zu stark  

Tommy Haas verabschiedet sich mit Anstand aus Wimbledon

01.07.2015, 19:15 Uhr | dpa

Wimbledon 2015: Tommy Haas scheitert trotz großem Kampf. Tommy Haas verabschiedet sich nach seinem verlorenen Match gegen Milos Raonic.  (Quelle: Reuters)

Tommy Haas verabschiedet sich nach seinem verlorenen Match gegen Milos Raonic. (Quelle: Reuters)

Tommy Haas hat sich bei seiner 15. Wimbledon-Teilnahme ehrenvoll verabschiedet. Der älteste Spieler im Hauptfeld des traditionsreichsten Tennisturniers der Welt unterlag am dritten Turniertag bei drückender Hitze dem kanadischen Aufschlag-Hünen Milos Raonic 0:6, 2:6, 7:6 (7:5), 6:7 (4:7). Haas demonstrierte nach den völlig verkorksten ersten beiden Sätzen unbändigen Willen und nicht für möglich gehaltene Kampfkraft.

Erst nach zweieinhalb Stunden machte der Vorjahres-Halbfinalist mit dem fünften Matchball den Erfolg perfekt. "Er hat angefangen, aggressiver zu spielen und mir Probleme bereitet", sagte Raonic, dem mit einem Aufschlag von 233 Kilometern pro Stunde das drittschnellste Service der Turniergeschichte gelang.

Raonic jetzt gegen Kyrgios

Die Kontrahenten hatten mit enormen Temperaturen zu kämpfen. Der dritte Tag des Turniers 2015 geht als bislang heißester in die Geschichte der traditionsreichen Tennisveranstaltung ein. Am späten Mittwochnachmittag vermeldeten die Organisatoren, dass die Temperatur auf 35,7 Grad Celsius gestiegen sei. Der bisherige Bestwert lag bei 34,6 Grad während der Hitzewelle im Sommer 1976.

Der 1,96 Meter große Hüne Raonic trifft nun auf den Australier Nick Kyrgios. Haas dagegen schied als sechster von anfangs acht deutschen Herren aus. Ob der 37-Jährige im kommenden Jahr noch einmal in den "All England Lawn Tennis And Croquet Club" zurückkehren wird, ist offen. 

Haas zu Beginn völlig von der Rolle

Anfangs sah alles nach einem Debakel für Haas aus. Noch immer sichtlich gehandicapt nach seiner vierten Schulteroperation schlug er teilweise rund 50 Stundenkilometer langsamer auf als sein Gegenüber und wirkte zu Beginn völlig verloren und hilflos.

Ganze sechs Punkte machte er im gesamten ersten Satz, der nach nur 18 Minuten beendet war. Der anfänglich freundliche Applaus für den nimmermüden Tour-Veteranen Haas schlug allmählich in eher mitleidsvolles Klatschen um. Seine ersten beiden Aufschlagspiele verlor er zu Null - und in die Nähe eines Breaks kam er nie.

Haas lässt Comeback für 2016 offen

Dabei hatten die Organisatoren die Bitte des Halbfinalisten von 2009 nach einem "hoffentlich großen Platz" offensichtlich erhört und Raonic und Haas in die zweitgrößte Arena der Anlage geschickt. Der 11.000 Zuschauer fassende Court 1 war im ersten Spiel des Tages gut gefüllt. 

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Im dritten Satz drehte Haas auf und gewann im Tiebreak. Er legte sich einen Eisbeutel in den Nacken und suchte immer wieder den Blickkontakt mit seinem Trainer Alexander Waske und seiner mitfiebernden Verlobten Sarah Foster.

Hitze in Wimbledon: Balljunge und Zuschauer behandelt

Die zunehmend drückende Hitze bei Wimbledon macht derweil Spielern, Zuschauern und Balljungen immer mehr zu schaffen. So musste während des Matches zwischen dem Amerikaner John Isner und Matthew Ebden aus Australien auf dem Außenplatz 17 ein Balljunge medizinisch behandelt werden. Ihm gehe es aber wieder gut, teilten die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers mit. Auch eine Zuschauerin wurde versorgt, ist aber ebenfalls wieder wohlauf.

Youngsters scheitern ebenfalls

Der 18-jährige Deutsche Alexander Zverev verlor unterdessen bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier völlig entkräftet gegen den US-Amerikaner Denis Kudla mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:2), 6:4.

Anna-Lena Friedsam (21) verlor gegen die Schweizerin Belinda Bencic 5:7, 6:4, 0:6. 

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