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Wimbledon 2015: Dustin Brown schafft Sensation gegen Nadal

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Auch Lisicki und Kerber weiter  

Sensation: Dustin Brown schlägt Rafael Nadal

02.07.2015, 16:11 Uhr | dpa, sid

Wimbledon 2015: Dustin Brown schafft Sensation gegen Nadal. Dustin Brown hat die Sensation geschafft.  (Quelle: Reuters)

Dustin Brown hat die Sensation geschafft. (Quelle: Reuters)

Dustin Brown hat für eine große Wimbledon-Sensation gesorgt und den zweimaligen Champion Rafael Nadal aus dem Turnier geworfen. Brown setzte sich nach einer spektakulären Vorstellung auf dem Center Court gegen den Weltranglisten-Zehnten mit 7:5, 3:6, 6:4, 6:4 durch.

Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale trifft er am Samstag auf den Serben Victor Troicki. Der Profi mit den markanten Dreadlocks hat es als einziger von acht deutschen Herren in Runde drei geschafft.

"Ich war noch nie vorher auf diesem Center Court. Ich hatte Angst, eingeschüchtert zu sein, aber ich habe mich einfach auf mich konzentriert", sagte Brown.

Brown über die Qualifikation ins Hauptfeld

Schon vor einem Jahr hatte der Deutsche mit jamaikanischen Wurzeln beim Rasenturnier in Halle den damals frisch gekürten neunmaligen French-Open-Rekordsieger bezwungen. Und auch diesmal fand der Weltranglisten-Zehnte aus Mallorca kein Mittel gegen die unorthodoxe und aggressive Spielweise Browns.

Die Nummer 102 der Welt hatte sich erst durch die Qualifikation ins Hauptfeld gekämpft - wie vor zwei Jahren, als er in der zweiten Runde als Qualifikant den Ex-Champion Lleyton Hewitt in die Knie zwang. "Ich hatte nichts zu verlieren. Wenn ich hier 6:1, 6:2, 6:3 verliere, sagen alle: Bravo, Rafa."

Auch Lisicki und Kerber feiern Erfolge

Zuvor waren Sabine Lisicki und Angelique Kerber ihrer Fed-Cup-Kollegin Andrea Petkovic in die dritte Runde gefolgt. Lisicki mühte sich auf dem Centre Court gegen Christina McHale aus den USA in 1:49 Stunden Spielzeit zum 2:6, 7:5, 6:1. Die Weltranglistenzehnte Kerber gewann gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa 7:5, 6:2.

Kerber trifft nun auf die Spanierin Garbine Muguruza, die Nummer 20 der Setzliste. 

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Lisicki: "Ich kann viel besser spielen"

Die an Position 18 gesetzte Lisicki muss sich gegen Paris-Halbfinalistin Timea Bacsinszky aus der Schweiz steigern, um das Achtelfinale zu erreichen.

Im Match gegen die Weltranglisten-64. McHale unterliefen ihr vor allem in den ersten beiden Sätzen zu viele unerklärliche Fehler. Nur mit Mühe verhinderte sie das frühste Wimbledon-Aus seit ihrem Debüt 2008. Seitdem hat sie bei jedem Auftritt zumindest das Viertelfinale erreicht.

"Ich war ein bisschen nervös zum Start, weil das mein liebster Platz auf der Welt ist", sagte Lisicki im Siegerinterview: "Das Publikum hat mir geholfen, und ich habe mich auf jeden Punkt einzeln konzentriert. Es ist gut, solch ein enges Match am Anfang des Turniers zu haben, ich glaube, ich kann aber viel besser spielen."

Federer und Murray im Schnelldurchgang weiter

Der siebenmalige Titelträger Roger Federer aus der Schweiz und der schottische Mitfavorit Andy Murray gaben sich derweil in der zweiten Runde keine Blöße. Federer ließ dem US-Amerikaner Sam Querrey beim 6:4, 6:2, 6:2 keine Chance, Murray schlug den Niederländer Robin Haase 6:1, 6:1, 6:4.

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In der dritten Runde am Samstag bekommt es der Weltranglistenzweite Federer (33) mit Aufschlagweltrekordler Sam Groth (Australien) zu tun. Der an Position drei gesetzte Murray (28) trifft auf Andreas Seppi (Italien) oder Borna Coric (Kroatien).

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