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Wimbledon 2015: Federer trotz Regen auf Weg zum Rekord

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Wawrinka verpasst das Halbfinale  

Federer trotz Regens auf dem Weg zum Rekord-Titel

08.07.2015, 19:59 Uhr | dpa, sid

Wimbledon 2015: Federer trotz Regen auf Weg zum Rekord. Roger Federer spielt sich souverän ins Halbfinale. (Quelle: dpa)

Roger Federer spielt sich souverän ins Halbfinale. (Quelle: dpa)

Erst gab es in Wimbledon Rekord-Hitze, dann machte den Spielern der Niederschlag zu schaffen. Doch auf dem Weg zu seinem Rekord-Titel hat sich Roger Federer auch nicht von zwei nervigen Regenunterbrechungen nicht verunsichern lassen. Der 17-malige Grand-Slam-Champion ließ Gilles Simon bei seinem 6:3, 7:5, 6:2-Erfolg keine Chance. Zum zehnten Mal in seiner einzigartigen Karriere zog der Schweizer beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt ins Halbfinale ein.

Nach zweimaliger Flucht in die Katakomben und einer insgesamt knapp dreistündigen Geduldsprobe, von der nur 95 Minuten Spielzeit waren, verwandelte Federer mit einem Rückhand-Volley am Netz seinen zweiten Matchball zum souveränen Sieg.

"Es ist nie leicht mit diesem Stop and Go. Du weißt nie, wann es weitergeht. Aber die Pausen haben mir mehr geholfen als mich behindert. Ich bin mit den Bedingungen ganz gut zurechtgekommen", sagte der 33-Jährige beim Verlassen von Court 1, der im Gegensatz zum Centre Court nicht über ein Dach verfügt und deshalb den Launen des wechselhaften englischen Wetters ausgesetzt ist.

Ziel: achter Turniersieg

Beim Stand von 3:0 im ersten Satz mussten Federer und Simon zum ersten Mal in die Umkleidekabinen, im zweiten Durchgang wiederholte sich das Schauspiel bei 6:3, 6:5 noch einmal. Doch Federer schienen die Pausen völlig egal zu sein. Nach der zweiten Unterbrechung setzte er das Match mit zwei Assen und einem Aufschlag-Winner zum 7:5 fort. Dann gelang ihm zu Beginn des dritten Satzes das Break zum 1:0.

In seinem insgesamt 37. Semifinale bei einem Grand-Slam-Turnier trifft Federer am Freitag auf den schottischen Olympiasieger Andy Murray. Ziel seiner Träume ist ein zehntes Wimbledon-Endspiel am Sonntag auf dem Centre Court und ein möglicher achter Triumph auf dem berühmten Rasen. So oft hat noch nie jemand das älteste Tennisturnier der Welt gewonnen.

Gegner: Murray

Dafür muss er als nächstes den 28-jährigen Murray schlagen. Der Weltranglistendritte feierte beim 6:4, 7:5, 6:4 gegen den Kanadier Vasek Pospisil seinen 150. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier.

Unter den Augen von Prinz William und seiner Gattin Kate verwandelte Murray nach 2:13 Spielzeit den Matchball. Zuvor hatten auch er und sein Gegner mit den Schauern zu kämpfen. Erst im zweiten Satz entschieden sich die Organisatoren dazu, das Dach über dem Centre Court zu schließen.

Royale Zuschauer

Nach jeder Pause kamen die Kate und William als erste Fans in die Royal Box zurück. Gemeinsam mit David Beckham sahen sie einen erneut souveränen Murray. "Es ist großartig, dass sie gekommen sind und mich unterstützen", freute sich Murray. 

Bereits vor dem Turnier hatte Murray seinen Anspruch auf den dritten Majortitel bekräftigt: "Ich fühle mich wieder in der Lage, Grand-Slam-Turniere zu gewinnen." 2013 hatte er den Wimbledon-Fluch durchbrochen und als erster Brite seit Fred Perry vor 77 Jahren den Titel gewonnen.

Djokovic locker ins Halbfinale

Titelverteidiger Novak Djokovic ist derweil problemlos ins Halbfinale eingezogen. Der serbische Schützling von Boris Becker gewann gegen den Kroaten Marin Cilic mit 6:4, 6:4, 6:4. Djokovic feierte gegen Cilic seinen 13. Sieg im 13. Aufeinandertreffen. Der 28-Jährige zeigte sich bestens erholt von seinem Fünfsatz-Krimi gegen den Südafrikaner Kevin Anderson, der erst in der Verlängerung zu Ende gegangen war. In Wimbledon gelang dem zweimaligen Champion sein 50. Sieg, bereits zum sechsten Mal in Serie steht er beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt im Halbfinale.

Wawrinka verpasst das Halbfinale

Am Freitag spielt der Weltranglistenerste gegen den Weltranglisten-20. Richard Gasquet. Der Franzose schlug den French-Open-Sieger Stan Wawrinka in fünf Sätzen mit 4:6, 6:4, 6:3, 4:6, 9:11. Gegen Djokovic geht es für Gasquet nun um den Einzug ins Finale.

Wawrinka verpasste derweil sein erstes Wimbledon-Halbfinale. Der 30 Jahre alte Tennisprofi aus der Schweiz verlor gegen seinen ein Jahr jüngeren Kontrahenten aus Frankreich, der mit dem Sieg erstmals seit 2007 wieder die Vorschlussrunde bei dem Grand-Slam-Turnier in London überstanden hat. Bei einem Sieg Wawrinkas hätten es erstmals seit 1995 die Top Vier der Setzliste ins Halbfinale geschafft.

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