Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Tennis >

US Open 2015: Deutsches Damen-Quartett in Runde zwei

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

US Open: Quintett weiter  

Auch Sabine Lisicki steht in Runde zwei

02.09.2015, 12:24 Uhr | dpa, sid

US Open 2015: Deutsches Damen-Quartett in Runde zwei. Verbissen: Sabine Lisicki brauchte zwei Sätze, um in die nächste Runde bei den US Open einzuziehen. (Quelle: Reuters)

Verbissen: Sabine Lisicki brauchte zwei Sätze, um in die nächste Runde bei den US Open einzuziehen. (Quelle: Reuters)

Das waren es nur noch fünf: Von den 17 gestarteten deutschen Tennisprofis ist bei den US Open in New York nach der Auftaktrunde nur ein Quintett übrig geblieben. Zum Abschluss der ersten Runde unterlag Qualifikantin Laura Siegemund der zweimaligen Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien deutlich mit 1:6, 1:6. Zuvor gewann zumindest Sabine Lisicki 6:1, 6:4 gegen die weißrussische Qualifikantin Alexandra Sasnowitsch.

Am Donnerstag trifft Lisicki nun auf die Italienerin Camila Giorgi. "Ich habe gleich die Kontrolle über das Match gehabt und mit einem Ass ausserviert - was will man mehr?", sagte die Deutsche nach ihrem Auftakterfolg.

Auch Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Mona Barthel kamen von den ursprünglich zehn deutschen Damen weiter. Als einziger der sieben qualifizierten deutschen Herren schaffte es Philipp Kohlschreiber im Duell gegen das Hamburger Talent Alexander Zverev in die zweite Runde. Benjamin Becker verlor 7:6 (11:9), 4:6, 4:6, 1:6 gegen den Usbeken Denis Istomin.

Schweini-Freundin ist raus 
US Open: Djoker souverän, Nishikori scheitert

Serena Williams entscheidet ihr Duell bereits nach 30 Minuten für sich. Video

Zverev deutet sein enormes Potenzial an

Kohlschreiber hatte sich im Generationen-Duell gegen den 18 Jahre alten Zverev mit 6:7 (0:7), 6:2, 6:0, 2:6, 6:4 durchgesetzt. Der 31-Jährige, der in den vergangenen drei Jahren jeweils das Achtelfinale von New York erreicht hatte, trifft nun am Donnerstag auf Lukas Rosol (Tschechien).

Die beiden Deutschen hatten sich ein enges Match geliefert. Der durch drei Siege in der Qualifikation ins Hauptfeld gerutschte Youngster machte im ersten Satz ein schnelles Break und einen 2:4-Rückstand wett. Auch im Tiebreak deutete Zverev sein enormes Potenzial an, das ihm womöglich eine Nominierung für das Davis-Cup-Relegationsspiel in der Dominikanischen Republik an der Seite von Kohlschreiber einbringt.

Der Routinier ließ sich weder vom Rückstand noch den harten äußeren Bedingungen irritieren und diktierte bei mehr als 30 Grad ab dem zweiten Satz die Partie. Das Blatt wendete sich jedoch im vierten Satz, Zverev führte schnell 4:0.

In der engen Schlussphase wehrte Kohlschreiber einen Breakball zum 4:5 und nutzte dann nach 3:22 Stunden mit einer krachenden Vorhand seinen zweiten Matchball.

Petkovic kämpft sich durch

Petkovic unterstrich ihre kämpferischen Qualitäten beim 3:6, 6:4, 7:5 gegen Caroline Garcia (Frankreich). Nächste Gegnerin der 27-Jährigen ist Jelena Wesnina (Russland).Petkovic holte im dritten Satz noch einen 2:4-Rückstand auf. "Ich bin wahnsinnig erleichtert. Es gibt immer schwierige Momente in einem Grand Slam, sagte Petkovic und fügte an: "Der Sieg gibt extremes Selbstbewusstsein." In der zweiten Runde ist die 27-Jährige gegen Jelena Wesnina aus Russland gefordert.

Barthel bezwang Zwetana Pironkowa (Bulgarien) trotz eines 2:5-Rückstandes im zweiten Satz am Ende mit 5:7, 7:6 (7:4), 6:1. In der zweiten Runde wartet die Weißrussin Olga Goworzowa.

Annika Beck verlor indes gegen die 18 Jahre alte Qualifikantin Jelena Ostapenko mit 4:6, 6:1, 4:6. Zudem verabschiedeten sich Julia Görges und Carina Witthöft in Runde eins. Während Görges mit 3:6 und 4:6 gegen Anna Schmiedlova (Slowakei) unterlag, musste sich Witthöft der Spanierin Garbine Mugurzua mit 2:6 und 4:6 geschlagen geben.

Kerber fertigt Dulgheru ab

Kerber gewann ihr Erstrunden-Match gegen Alexandra Dulgheru im Schnelldurchgang. Die Weltranglisten-Elfte besiegte die Rumänin nach 66 Minuten mit 6:3, 6:1. Nächste Gegnerin ist Karin Knapp aus Italien.

"Ich habe mich vom ersten Punkt an gut gefühlt und bin letztlich sehr stolz auf mein Spiel. Ich hatte nur einen kleinen Hänger drin, daraus will ich lernen", sagte die 27-Jährige locker und gelöst nach dem zweiten Erfolg gegen die Nummer 52 der Welt.

Murray und Federer weiter

Der ehemalige US-Open-Sieger Andy Murray aus Schottland schlug den Australier Nick Kyrgios 7:5, 6:3, 4:6, 6:1. Kyrgios hatte zuletzt mit einer Verbalattacke gegen den Schweizer French-Open-Sieger Stan Wawrinka für große Empörung gesorgt, verhielt sich im Arthur-Ashe-Stadium aber insgesamt fair. Kyrgios droht bei weiterem Fehlverhalten eine Sperre. Wawrinka startete mit einem 7:5, 6:4, 7:6 (8:6)-Erfolg über den Spanier Albert Ramos ins Turnier.

Auch der fünfmalige US-Open-Sieger Roger Federer hat erwartungsgemäß die nächste Runde erreicht. Der Weltranglisten-Zweite gewann 6:1, 6:2, 6:2 gegen den auf Platz 34 geführten Argentinier Leonardo Mayer.

Auch Safarova verabschiedet sich

Nach dem Aus der ehemaligen Weltranglisten-Ersten Ana Ivanovic am Vortag scheiterte auch French-Open-Finalistin Lucie Safarova. Die an Nummer sechs gesetzte Tschechin verlor 4:6, 1:6 gegen Lessia Zurenko aus der Ukraine, die sie in der Vorwoche in New Haven noch besiegt hatte.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal