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US-Open 2015: Datteln, Bananen, Getränke - Die Rezepte gegen Hitze

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US Open 2015  

Datteln, Bananen, Getränke: Die Rezepte gegen Hitze

04.09.2015, 11:24 Uhr | dpa

US-Open 2015: Datteln, Bananen, Getränke - Die Rezepte gegen Hitze. Jack Sock (2.

Jack Sock (2.v.l) kollabierte wegen der Hitze auf dem Platz. Foto: Andrew Gombert. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Was Tennisprofi Jack Sock bei den US Open widerfuhr, machte allen Angst. Der Amerikaner war im vierten Satz seines Matches gegen den Belgier Ruben Bemelmans im schwül-heißen New York plötzlich total groggy.

Nur mit fremder Hilfe konnte sich der 22-Jährige angesichts von Krämpfen auf dem Platz hinlegen und ihn später mühsam verlassen, mit reichlich Eis im Nacken. "Als ich Jack gesehen habe, war ich echt geschockt", sagte Sabine Lisicki, die anschließend auf dem Grandstand-Platz spielte. "Ich habe Tonnen von Wasser getrunken, damit mir das nicht passiert."

Die in Florida lebende Berlinerin kennt ähnliche Bedingungen aus ihrer Wahlheimat Florida und kommt in New York gut zurecht. Andere nicht, wie mehr als ein Dutzend Aufgaben vor allem bei den Herren zeigen, die bei Temperaturen von mehr als 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit in den ersten Tagen bei Fünf-Satz-Matches häufiger litten.

Andrea Petkovic hat ihr persönliches Rezept gefunden, damit nichts schief geht. "Die Nomaden essen Datteln, trinken Wasser und kommen durch die Wüste", erklärte Petkovic. Natürlich gehören bei ihr als Profisportlerin auch Elektrolytgetränke dazu, außerdem Bananenriegel und eventuell mal ein Gel. Auch Mona Barthel isst Datteln, außerdem wie viele anderen Kolleginnen und Kollegen Bananen, um die Energiespeicher aufzufüllen. Angelique Kerber speist vor dem Match nicht zu viel, um Übelkeit auf dem Platz zu vermeiden. Wichtiger ist, auch vorher schon viel zu trinken.

Die hitzebeständige Lisicki findet die Bedingungen bei den Australian Open indes noch härter als bei den US Open, wo ihrer Meinung nach mancher die Schwüle unterschätzt, die zu großem Schwitzen führt. In Melbourne knallt dagegen die Sonne viel unbarmherziger. "Da fühlt man sich wie ein Spiegelei, das gebraten wird", erklärte Lisicki.

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