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US Open: Heiratsantrag bei Federers Sieg über Isner

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"Das war süß"  

Fan mit Heiratsantrag bei Federers Sieg

08.09.2015, 07:28 Uhr | sid

US Open: Heiratsantrag bei Federers Sieg über Isner. Roger Federer steht im Viertelfinale der US Open. (Quelle: imago/EQ Images)

Roger Federer steht im Viertelfinale der US Open. (Quelle: EQ Images/imago)

Damit hatte Roger Federer nicht gerechnet. Mitten in seinem Achtelfinal-Match bei den US Open gegen den 2,08 Meter großen Aufschlagriesen John Isner hatte ein Fan seiner Freundin im Arthur-Ashe-Stadion mit Erfolg einen Heiratsantrag gemacht. Aus dem Konzept bracht das den Schweizer jedoch nicht: am Ende gewann Federer in drei Sätzen und sicherte sich den Viertelfinal-Einzug.

Die Live-Kameras fingen die rührende Szene ein - und Federer sah sie in der Wechselpause auf der Leinwand. "Ich bin sehr glücklich für ihn, dass sie 'Ja' gesagt hat. Das war süß", fand Federer nach dem 7:6 (7:0), 7:6 (8:6), 7:5 im Achtelfinale gegen Isner und fügte grinsend an: "Das wäre nicht mein Ding, so etwas hier zu machen."

Federer nun gegen Gasquet

Der 34-Jährige darf nach dem Match mit nur einem Break weiter von seinem sechsten New-York-Rekordtitel träumen. "Es hat Spaß gemacht. Diese Night Sessions sind immer sehr cool", sagte Federe und lobte Isner: "Das Tempo seiner zweiten Aufschläge ist nicht von dieser Welt." In der Runde der letzten Acht trifft der "Maestro" nun auf den Franzosen Richard Gasquet, der sich mit 2:6, 6:3, 6:4, 6:1 gegen Tomas Berdych durchsetzte.

Für Federer war es der 30. Sieg (1 Niederlage) bei einer der legendären Night Sessions auf dem Centre Court von Flushing Meadows. Mit seinem sechsten Triumph könnte er zum alleinigen Rekordsieger der US Open avancieren - vor Pete Sampras und Jimmy Connors. Der letzte seiner insgesamt 17 Major-Triumphen liegt allerdings bereits über drei Jahre zurück (Wimbledon 2012).

Murray überraschend raus

Der frühere Turniersieger Andy Murray scheiterte dagegen überraschend im Achtelfinale und hat damit erstmals seit fünf Jahren die Runde der letzten Acht bei einem Grand-Slam-Turnier verpasst. Der Schotte unterlag dem Südafrikaner Kevin Anderson in 4:18 Stunden mit 6:7 (5:7), 3:6, 7:6 (7:2), 6:7 (0:7).

"Es ist natürlich enttäuschend, dass diese Serie zu Ende gegangen ist. Aber ich war einfach nicht in der Lage, so offensiv wie notwendig zu spielen", gestand Murray. Anderson, dem 81 direkte Gewinnschläge (darunter 25 Asse) gelangen, fordert nun French-Open-Gewinner Stan Wawrinka. Der Schweizer behielt gegen den ungesetzten Lokalmatadoren Donald Young mit 6:4, 1:6, 6:3, 6:4 die Oberhand.

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