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tennis: Andrea Petkovic spielt weiter und träumt von Olympia

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"Vergessen, dass ich den Sport liebe"  

Petkovic spielt weiter und träumt von Olympia

29.11.2015, 09:18 Uhr | sid

tennis: Andrea Petkovic spielt weiter und träumt von Olympia. Andrea Petkovic während des Interviews im ZDF-Sportstudio. (Quelle: imago/Martin Hoffmann)

Andrea Petkovic während des Interviews im ZDF-Sportstudio. (Quelle: Martin Hoffmann/imago)

Andrea Petkovic wird ihre Karriere fortsetzen und träumt bereits von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. "Ich werde noch weiterspielen", sagte die 28-Jährige Tennisspielerin im ZDF und fügte an: "Ich hatte vergessen, dass ich den Sport liebe."

Besonders die Sommerspiele im August nächsten Jahres reizen die Fed-Cup-Spielerin: "Das ist ein ganz großes und übergeordnetes Ziel. Da fühle ich mich wie ein kleines Kind."

"Hatte mich selbst in ein Loch manövriert"

Anfang November hatte die Darmstädterin nach ihrem bitteren Saisonende in China depressive Verstimmungen eingestanden und sogar mit einem Ende ihrer Laufbahn geliebäugelt. "Jede Niederlage war total bedeutungsschwanger. Ich hatte mich selbst in das Loch hineinmanövriert", sagte die Weltranglisten-24. im Rückblick.

Als Grund dafür sieht "Petko" auch das neuerliche Erreichen der Top 10 im April 2015. "Das war das große Ziel. Ich wollte es allen nach meiner Verletzungsserie zeigen. Nachdem ich dann Neunte war, habe ich gemerkt, dass die Spannung weg war. Ich konnte mich nicht mehr mit Zielen motivieren", sagte die French-Open-Halbfinalistin von 2014, die vor knapp vier Wochen geklagt hatte: "Ich hasse derzeit mehr Teile meines Jobs, als ich andere mag. Ich habe die Leidenschaft für den Tennissport verloren."

"Als Einzelsportler oft sehr einsam"

Auch die Krankheit ihrer Mutter spielte im emotionalen Saisonverlauf eine Rolle. "Es kam viel zusammen in dem Jahr. Ich bin ein sehr familiärer Mensch", berichtete Petkovic, der es "im Alter" auch immer schwerer fällt, von zu Hause weg zu gehen.

Als Einzelsportler sei man manchmal sehr einsam: "Einen großen Teil der Zeit sitzt du allein im Hotelzimmer. Da wünsche ich mir, dass ich eine Fußball-Mannschaft dabei hätte, um Playstation zu spielen oder Fußball zu gucken." 

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