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Hopman Cup 2016: Sabine Lisicki verpatzt ihr Comeback

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Hopman Cup 2016  

Lisicki-Comeback misslungen - Niederlage bei Hopman Cup

03.01.2016, 14:17 Uhr | dpa

Hopman Cup 2016: Sabine Lisicki verpatzt ihr Comeback. Sabine Lisicki ist noch nicht in Form.

Sabine Lisicki ist noch nicht in Form. Foto: Tony Mcdonough. (Quelle: dpa)

Perth (dpa) - Die frühere Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki hat bei ihrem Comeback nach viermonatiger Verletzungspause eine Enttäuschung erlebt.

Beim Hopman Cup in Perth verlor die 26 Jahre alte Tennisspielerin aus Berlin gemeinsam mit ihrem Partner Alexander Zverev das Auftaktspiel gegen Australien Green mit 0:3. Lisicki musste sich bei der inoffiziellen Mixed-Weltmeisterschaft an der australischen Westküste in ihrem ersten Match seit dem Achtelfinal-Aus bei den US Open Anfang September Daria Gavrilova 2:6, 2:6 geschlagen geben. Zverev verlor gegen Nick Kyrgios 6:4, 1:6, 4:6. Das abschließende Mixed gewannen Gavrilova/Kyrgios 6:3, 4:6, 10:7.

In den weiteren Partien der Gruppe B treffen Lisicki und Zverev am Mittwoch auf Frankreich mit Caroline Garcia und Kenny de Schepper sowie am Freitag (jeweils 3.00 Uhr MEZ) auf Großbritannien mit Heather Watson und Andy Murray. In der Gruppe A streben Australien Gold, Tschechien, die Ukraine und die USA den Final-Einzug an. Die beiden Gruppensieger stehen sich am Samstag im Endspiel gegenüber.

"Sabine ist eine Spielerin mit großem Selbstvertrauen und ich wusste, dass ich hart arbeiten muss, um in Führung zu gehen. Ich habe gehofft, dass ich sie damit mental ein bisschen knacken kann", sagte die in Russland geborene Gavrilova. Der Weltranglisten-32. Lisicki war die fehlende Spielpraxis gegen die Nummer 36 deutlich anzumerken. Wegen Knieproblemen hatte die Fed-Cup-Spielerin zuletzt pausiert und den Hopman Cup als wichtige Standortbestimmung bezeichnet.

Die große deutsche Nachwuchshoffnung Zverev erwies sich lange als ebenbürtiger Gegner des Weltranglisten-30. Kyrgios. In einem hochklassigen Duell in der Perth Arena entschied der Hamburger den ersten Satz in 22 Minuten für sich, bekam anschließend aber etwas Probleme mit seinem anfangs ganz starken ersten Aufschlag. Im dritten Satz gelang Kyrgios beim Stand von 3:3 das entscheidende Break gegen die Nummer 83 der Welt, bereits zweitbester deutscher Spieler hinter Philipp Kohlschreiber und der jüngste Profi in den Top 100.

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