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Australian Open 2016 stehen nun unter Manipulations-Verdacht

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Auffällige Wetten bei Mixed-Doppel  

Manipulations-Verdacht nun auch bei den Australian Open

25.01.2016, 15:59 Uhr | sid

Australian Open 2016 stehen nun unter Manipulations-Verdacht. Der Manipulations-Skandal im Profitennis hat nun offenbar auch die Australian Open in Melbourne erreicht. (Quelle: Reuters)

Der Manipulations-Skandal im Profitennis hat nun offenbar auch die Australian Open in Melbourne erreicht. (Quelle: Reuters)

Der Manipulations-Skandal im Profitennis zieht offenbar immer größere Kreise: Nach einem Bericht der "New York Times" steht eine Mixed-Partie bei den derzeit stattfindenden Australian Open in Melbourne unter Verdacht, verschoben worden zu sein.

Nach Informationen der seriösen US-Zeitung waren auf einen Sieg der Paarung Andrea Hlavackova/Lukasz Kubot (Tschechien/Polen) im Erstrundenmatch gegen das spanische Duo Lara Arruabarrena/David Marrero auffällig hohe Geldbeträge eingesetzt worden. Der Online-Wettanbieter Pinnacle Sports hatte daraufhin die Partie von seiner Liste genommen. Hlavackova und Kubot gewannen mit 6:0, 6:3.

Allen Verdächtigungen wird nachgegangen

Die von der Spielervereinigung ATP eingesetzte Task Force Tennis Integrity Unit (TIU) wollte keinen konkreten Kommentar zu dem jüngsten Fall abgeben. In einer Pressemitteilung wurde darauf verwiesen, dass die TIU nach wie vor allen Verdächtigungen nachgehe.

Manipulations-Vorwürfe hatten vor gut einer Woche bereits den Beginn der Australian Open überschattet. Nach Informationen von BBC und BuzzFeed News sollen in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 16 Spieler aus den Top 50 - darunter auch Grand-Slam-Sieger im Doppel - in Manipulationen verstrickt gewesen sein. Sogar Listen mit Namen waren im Internet aufgetaucht.

Djokovic: "Es ist nicht wahr"

Selbst der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic sah sich mit Vorwürfen konfrontiert. Die italienische Zeitung "Tuttosport" hatte den fünfmaligen Melbourne-Sieger verdächtigt, 2007 bei seiner Niederlage gegen den Franzosen Fabrice Santoro beim Paris Masters manipuliert zu haben. "Es ist nicht wahr", hatte Djokovic daraufhin in Melbourne mehrfach versichert.

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