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Australian Open 2016: Andy Murray bleibt auf Kurs

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Australian Open 2016  

Murray weiter auf Kurs - Keine Australier mehr dabei

25.01.2016, 15:58 Uhr | dpa

Australian Open 2016: Andy Murray bleibt auf Kurs. Andy Murray erreichte das Viertelfinale.

Andy Murray erreichte das Viertelfinale. Foto: Lukas Coch. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Tennis-Olympiasieger Andy Murray hat bei den Australian Open zum siebten Mal in Serie das Viertelfinale erreicht. Der Brite setzte sich in Melbourne gegen Lokalmatador Bernard Tomic erstaunlich problemlos mit 6:4, 6:4, 7:6 (7:4) durch.

Damit sind keine Australier mehr beim Heim-Grand-Slam dabei. Vor Tomic waren unter anderen bereits Nick Kyrgios und Routinier Lleyton Hewitt vorzeitig gescheitert. Hewitt hatte danach seine Karriere endgültig beendet.

Murray zeigte gegen Tomic eine souveräne Vorstellung. Dem Briten war der Wirbel um die gesundheitlichen Probleme seines Schwiegervaters Nigel Sears nicht anzumerken. Der Trainer von Ana Ivanovic war am Samstag auf der Tribüne der Rod Laver Arena während eines Spiels der Serbin zusammengebrochen. "Die vergangenen Tage waren nicht einfach", gestand Murray. "Die Emotionen gingen ganz schön Auf und Ab." Sears befindet sich inzwischen aber auf dem Weg der Besserung.

Murray trifft nun auf David Ferrer. Der Spanier bezwang John Isner aus den USA mit 6:4, 6:4, 7:5. Damit ist Ferrer der einzige Spieler, der im bisherigen Turnierverlauf noch keinen Satz verloren hat.

Ausgeschieden ist dagegen Stan Wawrinka. Der Weltranglisten-Vierte verlor gegen Milos Raonic aus Kanada mit 4:6, 3:6, 7:5, 6:4, 3:6. Wawrinka, der 2014 in Melbourne gewonnen hatte, musste sich nach 3:44 Stunden geschlagen geben. Raonic bekommt es nun mit dem Franzosen Gael Monfils zu tun, der Andrej Kusnezow aus Russland ausschaltete.

Bei den Damen steht die Engländerin Johanna Konta überraschend im Viertelfinale. Die 24-Jährige bezwang die an Nummer 21 gesetzte Russin Jekaterina Makarowa mit 4:6, 6:4, 8:6. Die im australischen Sydney geborene Konta ist die erste Britin seit Jo Durie 1983, die Down Under so weit gekommen ist.

Sie spielt jetzt gegen Zhang Shuai. Die Chinesin gewann gegen Madison Keys aus den USA mit 3:6, 6:3, 6:3 und setzte ihren völlig unerwarteten Siegeszug in Melbourne damit fort. Vor den diesjährigen Australian Open hatte die Qualifikantin bei 14 Versuchen nicht ein einziges Spiel bei einem Grand-Slam-Turnier gewonnen und ihre Karriere bereits beenden wollen. Nun steht sie unter den besten Acht.

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