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Australian Open 2016: Djokovic trifft im Halbfinale auf Federer

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Australian Open 2016  

Djokovic macht Halbfinal-Knaller gegen Federer perfekt

26.01.2016, 14:53 Uhr | dpa

Australian Open 2016: Djokovic trifft im Halbfinale auf Federer. Novak Djokovic hatte mit dem Sieg im Match gegen Kei Nishikori keine Probleme.

Novak Djokovic hatte mit dem Sieg im Match gegen Kei Nishikori keine Probleme. Foto: Mast Irham. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Novak Djokovic und Roger Federer haben bei den Australian Open den Halbfinal-Knaller perfekt gemacht. Die beiden Tennis-Stars wiesen einmal mehr Spieler aus der zweiten Reihe in ihre Schranken.

Federer gewann gegen Tomas Berdych aus Tschechien ohne Probleme mit 7:6 (7:4), 6:2, 6:4, Djokovic siegte gegen den Japaner Kei Nishikori beim 6:3, 6:2, 6:4 ebenfalls leicht und locker. Nun treffen die beiden Ausnahmesportler am Donnerstag im ersten Halbfinale aufeinander. Es ist das 45. Duell zwischen Djokovic und Federer. Bislang haben beide je 22 Partien gewonnen.

"Es ist immer etwas Spezielles, gegen Novak zu spielen", sagte Federer, der zum zwölften Mal Down Under im Halbfinale steht. "Man braucht nicht viele Worte darüber zu verlieren, um deutlich zu machen, was Roger alles gewonnen und was er für unseren Sport getan hat", sagte Titelverteidiger Djokovic. "Es wird wieder eine große Herausforderung."

Der Schützling von Boris Becker zeigte sich im Vergleich zum Fünfsatz-Krimi gegen den Franzosen Gilles Simon zwei Tage zuvor deutlich verbessert. Allerdings wurde der 28-Jährige von Nishikori auch erstaunlich wenig gefordert. 2014 hatte der Japaner den Serben bei den US Open noch geschlagen, dieses Mal war er völlig chancenlos.

Djokovic hatte nach dem harten Fight gegen Simon am Montag darauf verzichtet, zu trainieren. "Manchmal ist weniger mehr", begründete der Topfavorit seine Entscheidung, den Tag ausschließlich zur Erholung zu nutzen. Gegen Nishikori wirkte er wieder deutlich frischer und machte den Erfolg nach lediglich 2:07 Stunden perfekt.

Federer stand gegen Berdych nur neun Minuten länger auf dem Platz. Der Rekord-Grand-Slam-Turnier-Sieger hatte nur im ersten Satz ein paar Anlaufschwierigkeiten. Nachdem er sich den Abschnitt aber im Tiebreak gesichert hatte, geriet er nicht mehr in Gefahr.

Ein weiterer Triumph bei einem der vier Major-Events würde "mir sehr viel bedeuten", sagte Federer. "Das ist einer der Gründe, warum ich immer noch spiele." In Melbourne steht er bereits zum zwölften Mal im Halbfinale, viermal konnte er dort gewinnen. "Ich bin gut drauf, spiele gutes Tennis und habe Spaß", sagte die Nummer drei der Welt.

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