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Tennis: Kerber und Siegemund wollen deutsches Finale klar machen

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Kerber und Siegemund wollen deutsches Finale klar machen

23.04.2016, 04:52 Uhr | dpa

Tennis: Kerber und Siegemund wollen deutsches Finale klar machen. Laura Siegemund könnte bei einem Sieg über Agnieszka Radwanska im Semifinale auf Angelique Kerber treffen.

Laura Siegemund könnte bei einem Sieg über Agnieszka Radwanska im Semifinale auf Angelique Kerber treffen. Foto: Marijan Murat. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Ein deutsches Finale - das gab es beim Stuttgarter Tennis-Turnier noch nie. Am Samstag wollen Angelique Kerber und Laura Siegemund versuchen, diese Premiere im Schwabenland perfekt zu machen.

Titelverteidigerin Kerber trifft im ersten Halbfinale ab 13.30 Uhr auf die Tschechin Petra Kvitova. Danach spielt Senkrechtstarterin Siegemund im zweiten Vorschlussrunden-Duell ab 18.00 Uhr gegen die an Nummer eins gesetzte Polin Agnieszka Radwanska. Das Endspiel des mit 759 000 Dollar dotierten Events findet dann am Sonntag statt.

"Es ist nicht so, dass ich jetzt sage, mit dem Halbfinale habe ich mein Soll hier erfüllt", sagte Kerber. Die Australian-Open-Siegerin fühlt sich noch frisch genug, auch gegen Kvitova eine ähnlich starke Leistung zu zeigen, wie im Viertelfinale gegen Carla Suárez Navarro aus Spanien. "Der freie Tag am Mittwoch hat mir gut getan. Ich werde noch einmal alles aus mir rausholen", versprach Kerber.

Während man den Halbfinal-Einzug der deutschen Nummer eins erwarten konnte, kommt der Siegeszug von Siegemund völlig überraschend. "Es ist unglaublich", sagte die Qualifikantin am Freitag nach ihrer Gala-Vorstellung gegen die Weltranglisten-Achte Roberta Vinci aus Italien. Am Tag zuvor hatte Siegemund bereits die ehemalige Nummer zwei der Welt, Simona Halep, klar in zwei Sätzen geschlagen.

Allerdings bleibt abzuwarten, wie viel Kraft Siegemund in ihrem ersten Halbfinale auf der WTA-Tour noch hat. Immerhin hat die 28 Jahre alte Lokalmatadorin inklusive Qualifikation bereits sechs Partien absolviert. Und gegen Vinci wirkte sie am Ende müde.

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