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Tennis: Angelique Kerber gewinnt Finale von Stuttgart gegen Laura Siegemund

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Titel in Stuttgart verteidigt  

Gleich der erste Matchball von Kerber sitzt

24.04.2016, 15:38 Uhr | sid

Tennis: Angelique Kerber gewinnt Finale von Stuttgart gegen Laura Siegemund. Ein Küsschen bitte: Angelique Kerber bedankt sich nach ihrem Finalsieg von Stuttgart beim Publikum. (Quelle: dpa)

Ein Küsschen bitte: Angelique Kerber bedankt sich nach ihrem Finalsieg von Stuttgart beim Publikum. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber hat ihren Titel verteidigt und Qualifikantin Laura Siegemund im Finale von Stuttgart gestoppt. Im ersten deutschen Endspiel im Schwäbischen setzte sich die Australian-Open-Gewinnerin mit 6:4, 6:0 gegen die Überraschungsfinalisten durch. Nach 1:21 Stunden verwandelte die deutsche Nummer eins im Tennis ihren ersten Matchball.

"Ich hatte ein Gänsehaut-Gefühl, es war einfach eine perfekte Woche. Es ist unglaublich, hier meinen Titel verteidigen zu können. Besser geht es nicht", sagte Kerber: "Ich habe etwas gebraucht, um meinen Rhythmus zu finden. Daher bin ich froh, dass ich sie stoppen konnte." 

Kerber durfte sich nach ihrem Erfolg über ein Preisgeld von 104.477 Euro und Sportwagen im Wert von 95.000 Euro freuen. 

Gelernt, Kraft zu tanken

Noch nie zuvor hatte Kerber einen ihrer bislang acht Titel erfolgreich verteidigen können. Die Fed-Cup-Spielerin bewies zudem, dass sie mit dem Hype um ihre Person und dem neuen Stress umgehen kann. "Ich habe in den letzten Wochen gelernt, jede einzelne Minute voll zu nutzen, um Energie und Kraft zu tanken", sagte Kerber.

Nichts zu spüren von Starallüren bei ihrem ersten Turnierauftritt in Deutschland seit ihrer Sternstunde in Australien Ende Januar. Nach einem 0:3-Fehlstart im ersten Satz gegen Siegemund agierte Kerber aggressiver und wurde ihrer Favoritenrolle vor 4600 Zuschauern in der ausverkauften Arena gerecht. Im ersten Durchgang gelang der Favoritin das Break zum 5:4, nach 40 Minuten ermöglichte ihr Siegemund mit einem Fehler den Satzgewinn.

"Werde jetzt eine Pause einlegen"

Danach merkte man der Außenseiterin die jüngsten Strapazen an. Die Partie am Sonntag war für die Qualifikantin das achte Spiel in neun Tagen. Siegemund, die im Duell mit Kerber 14 der ersten 18 Punkte gewann, blieb damit die Krönung ihres Siegeszuges verwehrt. "Ich hatte keinen Tag Pause und keine Zeit zum Genießen. Die werde ich mir jetzt nehmen und eine Pause einlegen", sagte die Verliererin.

Die 28 Jahre alte Psychologin hatte auf dem Weg in ihr erstes WTA-Endspiel unter anderem im Halbfinale die topgesetzte Agnieszka Radwanska (Polen) sowie davor Roberta Vinci aus Italien (an Nummer sechs gesetzt) und die Rumänin Simona Halep (4) ausgeschaltet. Dabei hatte sie keinen Satz abgegeben.

Doch durch ihre Auftritte von Stuttgart hat sich Siegemund in die Herzen der Zuschauer gespielt. Sie agiert äußerst variabel und sucht oft den Weg ans Netz. "Ich versuche immer, alles flott zu machen. Ich bin halt so ein aufgepumpter Typ", meinte die 28-Jährige, die im neuen Ranking auf Position 42 klettert.

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