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French Open 2016: Tatjana Maria schafft Überraschung gegen Jankovic

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Auch Petkovic weiter  

Deutsche Außenseiterin Maria schafft Überraschung

25.05.2016, 07:32 Uhr | sid

French Open 2016: Tatjana Maria schafft Überraschung gegen Jankovic. Tatjana Maria setzte sich überraschend gegen die Serbin Jelena Jankovic durch. (Quelle: dpa)

Tatjana Maria setzte sich überraschend gegen die Serbin Jelena Jankovic durch. (Quelle: dpa)

Tatjana Maria ist als zweite deutsche Spielerin nach Annika Beck in die zweite Runde der French Open eingezogen. Die Weltranglisten-111. besiegte in Paris überraschend die frühere Nummer eins Jelena Jankovic (Serbien/Nr. 23) nach einer starken Vorstellung mit 6:3, 3:6, 6:3.

Die 28-jährige Maria nahm damit im vierten Anlauf zum ersten Mal die Auftakthürde beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Sie trifft in der zweiten Runde nun auf die Französin Alizé Cornet.

Maria war bei einem der vier großen Turniere noch nie über die dritte Runde hinausgekommen - selbst diese hatte sie 2015 in Wimbledon zum bislang einzigen Mal erreicht.

Petkovic erleichtert

Nach Maria schaffte auch Andrea Petkovic (Nr. 28) den Sprung in die zweite Runde. Die Paris-Halbfinalistin von 2014 zeigte beim 6:2, 6:2 gegen die Britin Laura Robson eine konzentrierte Leistung.

Nach 1:22 Stunden verwandelte die 28-Jährige ihren zweiten Matchball - und schrie ihre Erleichterung hinaus. "Die erste Runde ist nicht einfach. Man weiß nie, wo man genau steht. Aber insgesamt bin ich zufrieden", sagte Petkovic bei Eurosport. In der nächsten Runde trifft die deutsche Nummer zwei entweder auf Julia Putinsewa (Kasachstan) oder Aleksandra Wozniak (Kanada).

Auch Julia Görges meisterte ihre Erstrunden-Aufgabe. Die 27-Jährige setzte sich gegen die an Nummer 20 gesetzte Britin Johanna Konta überraschend glatt mit 6:2 und 6:3 durch.

Bitterer Tag für Kerber

Für Angelique Kerber war es ein Tag zum Vergessen - sie schied völlig überraschend bereits in der ersten Runde aus. Die Siegerin der Australian Open unterlag der Weltranglisten-58. Kiki Bertens aus den Niederlanden 2:6, 6:3, 3:6.

Nach 1:41 Stunden verwandelte die erneut stark aufspielende Niederländerin, die am Wochenende den Nürnberger Versicherungscup gewonnen hatte, auf dem Court Philippe Chatrier ihren dritten Matchball.

An der Schulter behandelt

Für die von Schulterproblemen geplagte Kerber ist es der frühste K.o. in Roland Garros seit fünf Jahren. Zuletzt war sie im Januar 2015 in Australien in der ersten Runde eines Grand-Slam-Turniers ausgeschieden. Die letzte amtierende Melbourne-Siegerin, die in Paris an ihrer Auftakthürde scheiterte, war Li Na aus China im Jahr 2014.

Kerber agierte bei nasskalten Bedingungen zu passiv und überließ Bertens immer wieder die Initiative. Im ersten Satz gab die Favoritin gleich zweimal ihren Aufschlag ab und erarbeitete sich ihrerseits keinen einzigen Breakball. Nach 26 Minuten profitierte Bertens von einem Returnfehler der deutschen Nummer eins.

In der Folge spielte Kerber aggressiver, der Lohn war ihr erstes Break zum 4:2. Nach dem Satzgewinn geriet die Stuttgart-Siegerin im entscheidenden Durchgang aber schnell wieder mit 0:3 in Rückstand und ließ sich danach während einer medizinischen Auszeit in den Katakomben an der Schulter behandeln. Bertens zeigte danach keine Nerven mehr.

Auch Siegemund und Friedsam scheitern

Auch Laura Siegemund ist bei den French Open schon in der ersten Runde ausgeschieden. Sie verlor mit 2:6, 2:6 gegen die einstige Wimbledon-Finalistin Eugenie Bouchard aus Kanada.

Nur zu Beginn beider Sätze konnte Siegemund die Partie offen gestalten, dann setzte sich jeweils Bouchard durch. Die 22-Jährige war im vorigen Jahr bei den US Open in der Kabine gestürzt und war danach wegen einer Gehirnerschütterung länger ausgefallen.

Daneben ereilte auch Anna-Lena Friedsam das frühe Aus. Die Andernacherin unterlag der Russin Daria Kassatkina mit 1:6, 6:4, 3:6. Kassatkina. Und auch für Mona Barthel war in Runde eins Endstation: Die 25-Jährige verlor 4:6, 6:0, 2:6 gegen Irina Falconi aus den USA.

Aus für Herren-Quartett um Kohlschreiber

Florian Mayer ist ebenfalls ausgeschieden. Er unterlag dem Tunesier Malek Jaziri 4:6, 6:3, 1:6, 2:6. Überdies ist die Einzelkonkurenz der French Open auch für Tobias Kamke vorzeitig beendet. Er musste sich trotz guter Leistung mit 6:3, 2:6, 3:6, 6:7 (4:7) gegen den an Nummer 25 gesetzten Pablo Cuevas aus Uruguay geschlagen geben.

Mit Philipp Kohlschreiber musste sich in Paris auch die deutsche Nummer eins verabschieden - er unterlag gegen den Spanier Nicolas Almagro mit 7:5, 2:6, 2:6, 4:6. Nach seinem guten Start verlor der an Nummer 24 gesetzte Kohlschreiber den Faden und unterlag im neunten Vergleich zum sechsten Mal gegen den einstigen Top-Ten-Spieler Almagro. Die Niederlage war nach 2:37 Stunden perfekt.

Zverev-Match vertagt

Zudem scheiterte Qualifikant Jan-Lennard Struff. Der 26-Jährige unterlag dem an Nummer sechs gesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 3:6, 4:6, 4:6.

Das Match von Alexander Zverev wurde nach dem dritten Satz wegen Dunkelheit abgebrochen und auf Mittwoch verschoben. Der Hamburger führt mit 5:7, 6:2, 7:6 (8:6) gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert, nachdem er im Tiebreak des dritten Durchgangs drei Satzbälle abgewehrt hatte.

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