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Olympia 2016: Scharapowa trotz Suspendierung im russischen Aufgebot

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Mit Meldonium erwischt  

Trotz Suspendierung: Scharapowa im Olympia-Aufgebot

26.05.2016, 16:34 Uhr | sid

Olympia 2016: Scharapowa trotz Suspendierung im russischen Aufgebot . Maria Scharapowa beim Fed Cup im Februar (Quelle: imago/Itar-Tass)

Maria Scharapowa beim Fed Cup im Februar (Quelle: Itar-Tass/imago)

Trotz ihrer vorläufigen Suspendierung wegen eines positiven Dopingtests steht Maria Scharapowa in der russischen Tennismannschaft für die Olympia in Rio. Das teilte Schamil Tarpischtschew, Präsident des russischen Tennisverbandes, mit.

"Solange keine Sperre gegen sie vorliegt, stellen wir sie auf", sagte er der Agentur R-Sport.

Das endgültige Aufgebot muss bis zum 6. Juni eingereicht werden. Scharapowa war bei den Australian Open im Januar mit der zu diesem Zeitpunkt verbotenen umstrittenen Substanz Meldonium im Blut erwischt worden.

Aufsehenerregende Pressekonferenz

Die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin hatte in einer aufsehenerregenden Pressekonferenz am 8. März ihren positiven Dopingtest öffentlich gemacht. Allerdings gab sie damals nur zwischen den Zeilen zu, das seit dem 1. Januar 2016 verbotene Medikament Mildronat mit dem Wirkstoff Meldonium auch danach noch konsumiert zu haben. Dennoch wurde sie mit Wirkung vom 12. März provisorisch suspendiert.

Der Tennis-Weltverband ITF verhörte Scharapowa am 18. Mai, mit der Entscheidung über eine Sperre ist im Juni zu rechnen. Bei den momentan laufenden French Open fehlt die zweimalige Turniersiegerin.

Neben Scharapowa sind Swetlana Kusnezowa, Anastasia Pawljutschenkowa und Jekaterina Makarowa für Rio nominiert.

Abbau dauert wohl länger als gedacht

Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass Meldonium innerhalb weniger Tage vom Körper restlos abgebaut wird. Dies stellte sich inzwischen offensichtlich als Irrtum heraus, die Dauer des Abbaus kann demnach sogar Monate betragen. Daher dürfen Athleten die vor dem 1. März 2016 mit weniger als einem Mikrogramm des Herzmittels erwischt worden waren, auf Gnade hoffen.

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