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Regen bei French Open 2016: Radwanska und Halep sind sauer

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"Wird keine Rücksicht genommen"  

Regenchaos in Paris: Top-Stars stocksauer

01.06.2016, 13:59 Uhr | sid, t-online.de

Regen bei French Open 2016: Radwanska und Halep sind sauer. Simona Halep flog bei widrigen Bedingungen raus.  (Quelle: dpa)

Simona Halep flog bei widrigen Bedingungen raus. (Quelle: dpa)

Es herrscht dicke Luft im Regen von Paris: Die Verantwortlichen der French Open sind wegen des Umgangs mit dem Wetterchaos schwer in die Kritik geraten. "Ich bin stocksauer. Wir mussten im Regen spielen, das kann nicht sein. Das hier ist schließlich ein Grand Slam", schimpfte die Weltranglistenzweite Agnieszka Radwanska aus Polen.

Sie hatte im Achtelfinale 6:2, 3:6, 3:6 gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa verloren.

Die ansonsten so besonnene WTA-Weltmeisterin erhob schwere Vorwürfe. "Man denkt nicht daran, was wir wollen. Da spielen wohl andere Dinge ein Rolle", mutmaßte Radwanska mit Blick auf die wirtschaftlichen und logistischen Zwänge der mit 32 Millionen Euro dotierten Großveranstaltung.

"Schwere Bälle, rutschiger Sand"

Sie hatte in dem bereits am Sonntag wegen Regens unterbrochenen Match 6:2, 3:0 geführt, verlor dann bei der Fortsetzung am Dienstag aber gleich zehn Spiele in Folge. "Ich kann einfach bei solchen Bedingungen nicht spielen. Wie kann man erlauben, dass wir bei Regen da raus müssen?", fragte Radwanska wütend in die Runde. Mit den schweren Bällen und dem rutschigen Sand kam sie nicht zurecht.

Wie Radwanska zeigte sich auch die ebenfalls gescheiterte Simona Halep aus Rumänien erschüttert über den Umgang mit den Profis. "Ich bin sprachlos. Auf uns wird keine Rücksicht genommen. Es war eigentlich unmöglich zu spielen. Das war zu viel", sagte Halep nach dem 6:7 (0:7), 3:6 gegen Samantha Stosur. Sie fügte an: "Ich musste aufpassen, dass ich mich nicht verletze."

Verlegung des Männer-Finals?

Wegen der ständigen Verzögerungen herrscht Zeitdruck. Turnierboss Guy Forget zog sogar eine Verlegung des Männer-Finals um einen Tag auf Montag in Erwägung.

Am Montag hatte es beim bedeutendsten Sandplatz-Turnier den ersten "Washout" seit 16 Jahren gegeben, der Spieltag war komplett abgesagt worden.

Nur an vier der ersten zehn Spieltage fiel kein Regen. Ein Dach wird es allerdings erst 2020 geben. Schirme waren auf der Anlage zeitweise ausverkauft. Im Internet gibt es schon eine Abstimmung, ob die 115. French Open die tristeste Major-Veranstaltung überhaupt sind.

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