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Tennis: Tommy Haas denkt nicht ans Karriere-Ende

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"In mir brennt es noch"  

Tommy Haas denkt nicht ans Karriere-Ende

05.06.2016, 15:48 Uhr | sid, t-online.de

Tennis: Tommy Haas denkt nicht ans Karriere-Ende. Tommy Haas zeigt sich kämpferisch. (Quelle: imago/Revierfoto)

Tommy Haas zeigt sich kämpferisch. (Quelle: Revierfoto/imago)

Immer noch kein Gedanke ans Aufhören: Der frühere Weltranglistenzweite Tommy Haas kämpft trotz zahlreicher Verletzungen um die Fortsetzung seiner Tennis-Karriere.

"In mir brennt es noch, ich will noch mal versuchen, ein Comeback zu starten", sagte der 38-Jährige im Vorfeld des ATP-Turniers in Stuttgart.

"Der Körper muss gesund sein"

Gleichzeitig schränkte Haas ein: "Tennis spielen kann ich noch ganz gut, aber der Körper muss eben gesund sein."

Der deutsche Tennis-Star hatte sich erst im April seiner insgesamt neunten Operation unterziehen müssen. Sein letztes Match auf der ATP-Tour hatte Haas, der seit 1996 Profi ist, Mitte Oktober 2015 in Wien bestritten. Dort war er zum Auftakt am Franzosen Jo-Wilfried Tsonga gescheitert.

Konkrete Ziele für nächstes Jahr

"Meine Karriere mit so einem Spiel zu beenden, das wäre nicht mein Traumabschied gewesen", sagte Haas nun: "Ich werde den Rest des Jahres versuchen, topfit zu werden, um auch im nächsten Jahr das ein oder andere Turnier vor allem in Deutschland spielen zu können. Das wäre mein Traum, aber ich kann noch nicht sagen, ob mein Körper das aushält."

Vor allem die Schulter bereitet ihm immer wieder große Probleme. Im Juni 2014 hatte er sich seiner vierten Schulter-OP unterzogen und danach mehr als ein Jahr pausiert.

Wann der seit langem in den USA wohnhafte Haas auf die Tour zurückkehrt, ist damit weiter unklar. In der Weltrangliste ist der 15-malige Turniergewinner auf Rang 459 abgerutscht, "ich habe aber auch ohne Wildcard noch die Möglichkeit, ein paar Turniere zu spielen", sagte der frühere Davis-Cup-Spieler.

Zukunft im Sport

Für die Zeit nach der Karriere hatte Haas zuletzt schon die ersten Weichen gestellt, ab dem kommenden Jahr wird er Turnierdirektor des Masters-Hartplatzevents in Indian Wells/Kalifornien. "Man muss sich natürlich schon überlegen, wie es nach dem Tennis weitergehen soll. Und ich kann mir nichts besseres vorstellen, als weiter im Sport tätig zu sein." 

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