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Doping im Tennis: Maria Scharapowa für zwei Jahre gesperrt

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Wegen Meldonium-Doping  

Maria Scharapowa für zwei Jahre gesperrt

09.06.2016, 09:48 Uhr | dpa

Doping im Tennis: Maria Scharapowa für zwei Jahre gesperrt. Maria Sharapowa steht nach der Doping-Sperre vor dem sportlichen Aus. (Quelle: imago/ITAR TASS)

Maria Sharapowa steht nach der Doping-Sperre vor dem sportlichen Aus. (Quelle: ITAR TASS/imago)

Maria Scharapowa ist wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt worden. Das gab der Tennis-Weltverband ITF bekannt. Die Russin war am 26. Januar während der Australian Open in Melbourne positiv auf die seit Jahresbeginn verbotene Substanz Meldonium getestet worden.

An den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro kann die Tennisspielerin damit nicht teilnehmen. Scharapowa hatte Anfang März auf einer Pressekonferenz öffentlich gemacht, dass sie im Januar positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet worden war. Die WADA hatte das Mittel zum 1. Januar auf die Dopingliste gesetzt. Die ITF hatte die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin zunächst vorläufig suspendiert. 

Einspruch angekündigt

Die 29-Jährige kündigte umgehend an, vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen die "unverhältnismäßig harte" Sperre einzulegen. "Ich werde darum kämpfen, so schnell wie möglich auf dem Tennis-Court zurückzukehren", schrieb Scharapowa auf ihrer Facebook-Seite.

ITF nutzt nicht das maximale Strafmaß

Die ITF nutzte nicht das maximale Strafmaß von vier Jahren und führte "mildernde Umstände" an. Scharapowa habe demnach nicht wissentlich, sondern fahrlässig gehandelt und den Missbrauch des Medikaments, das sie zehn Jahre lang eingenommen hatte, sofort eingestanden. Anders als die Biathlon-, Eisschnelllauf- und Radsport-Weltverbände, die Sportler in ähnlichen Fällen freigesprochen hatten, entschied sich die ITF für eine Sperre.

Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass Meldonium innerhalb weniger Tage vom Körper restlos abgebaut wird. Dies stellte sich inzwischen offensichtlich als Irrtum heraus, die Dauer des Abbaus kann demnach sogar Monate betragen. Daher durften Athleten die vor dem 1. März 2016 mit weniger als einem Mikrogramm des Herzmittels erwischt worden waren, auf Gnade hoffen. Scharapowa gehörte anscheinend nicht zu zu dieser Gruppe von Athleten.

Rückkehr auf die Tour ungewiss

Ob die frühere Weltranglistenerste noch einmal auf die Tour zurückkehrt, ist nach der ITF-Entscheidung ungewiss. Während der Pressekonferenz im März in Los Angeles hatte sie allerdings noch erklärt: "Wenn ich einmal meine Karriere beende, dann nicht in solch einem Hotel, in Downtown Los Angeles, mit so einem hässlichen Teppich." Sie hoffe auf eine weitere Chance.

Die verweigerten ihr bereits langjährige Partner. Ausrüster Nike und Sponsor Porsche setzten die Verträge aus. Die Vereinten Nationen (UN) beriefen sie als Sonderbotschafterin ab.

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