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Alexander Zverev besiegt Roger Federer und steht im Finale von Halle

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Sieg gegen sein Idol  

"Unglaublich" - Zverev setzt sich gegen Federer durch

18.06.2016, 16:38 Uhr | sid

Alexander Zverev besiegt Roger Federer und steht im Finale von Halle. Zum Zunge schnalzen: Alexander Zverev steht in Halle im Finale. (Quelle: dpa)

Zum Zunge schnalzen: Alexander Zverev steht in Halle im Finale. (Quelle: dpa)

Alexander Zverev hat nach dem größten Sieg seiner Tennis-Karriere beim Rasenturnier in Halle/Westfalen die Chance auf seinen ersten Titel auf der ATP-Tour. Der 19 Jahre alte Hamburger bezwang im Halbfinale den topgesetzten Rekordchampion Roger Federer (Schweiz) mit 7:6 (7:4), 5:7, 6:3. Für Zverev war es der erste Sieg über einen Top-Ten-Spieler.

"Momentan kann ich das noch nicht ganz verstehen", sagte Zverev nach der seinem Coup, der nach 2:06 Stunden perfekt war: "Es ist unglaublich. Dass ich jetzt mit dem Sieg hier stehe, konnte ich mir gestern noch nicht vorstellen."

Im Finale am Sonntag bekommt es der Youngster entweder mit Dominic Thiem (Österreich/Nr. 3) oder Florian Mayer zu tun. Es ist Zverevs zweites Endspiel nach dem Sandplatzturnier in Nizza, wo er gegen Thiem unterlag.

"Der Beste - vor allem auf Rasen"

Der achtmalige Turniersieger Federer muss dagegen weiter auf seinen ersten Titel im Jahr 2016 warten. Der Grand-Slam-Rekordsieger wurde in dieser Saison zweimal von Verletzungen zurückgeworfen. Nach den Rückenschmerzen, die ihn die Teilnahme an den French Open kosteten, hat er noch nicht zu seiner Bestform zurückgefunden.

Vor dem Match hatte Zverev noch gesagt: "Ich spiele gut. Aber er ist der beste Spieler aller Zeiten - vor allem auf Rasen." Auf dem Court legte er den Respekt vor seinem Idol allerdings ab. Im ersten Durchgang verlor Zverev bei eigenem Aufschlag nur vier Punkte und war im Tiebreak der bessere Spieler mit den stärkeren Nerven.

Match droht zu kippen

Zverev düpierte den Schweizer sogar, indem er ihn ans Netz lockte, um ihn anschließend mit einem Lob zu überspielen. Federer konnte seinen Unmut nicht mehr verbergen, zuckte mit den Schultern und schüttelte den Kopf. Zum bis dato letzten Mal hatte er bei den Gerry Weber Open im Jahr 2002 gegen den heutigen TV-Experten Nicolas Kiefer vor dem Endspiel verloren.

Bei 4:3 im zweiten Satz hatte Zverev bei den ersten beiden Breakbällen im Match die Chance zur Vorentscheidung, doch Federer konterte mit zwei Assen und nahm Zverev wenig später selbst den Aufschlag zum ersten Mal ab. Das Match drohte zu kippen, aber Zverev ließ sich nicht beirren. Mit dem Break zum 4:2 im entscheidenden Durchgang legte er den Grundstein zum Sieg.




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