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Wimbledon 2016: Kerber folgt Lisicki und Djokovic in Runde zwei

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Auch Lisicki in Wimbledon weiter  

Kerber meistert Auftakthürde diesmal souverän

28.06.2016, 08:15 Uhr | sid

Wimbledon 2016: Kerber folgt Lisicki und Djokovic in Runde zwei. Siegerfaust: Angelique Kerber hat ihr erstes Spiel in Wimbledon gewonnen. (Quelle: AP/dpa)

Siegerfaust: Angelique Kerber hat ihr erstes Spiel in Wimbledon gewonnen. (Quelle: AP/dpa)

Angelique Kerber hat ihr erstes Grand-Slam-Match seit dem Triumph von Melbourne gewonnen, Sabine Lisicki an ihrem "magischen Ort" einen ersten Schritt aus der Krise gemacht. Wäre Philipp Kohlschreiber nicht zum dritten Mal beim dritten Major der Saison krachend gescheitert, es wäre ein rundum gelungener Auftakt für die deutschen Hoffnungsträger in Wimbledon geworden.

Kerber schüttelte die Anfangs-Nervosität gegen die Britin Laura Robson schnell ab und setzte sich nach 69 Minuten mit 6:2, 6:2 durch. Die Nummer vier der Tennis-Weltrangliste, die bei den French Open in Paris völlig überraschend in der ersten Runde ausgeschieden war, folgte Lisicki, Carina Witthöft und Anna-Lena Friedsam in die zweite Runde. Dort trifft Kerber auf Varvara Lepchenko (USA).

"Erste Runde immer hart"

"Ich war ein wenig nervös vor dem Match, aber ich bin glücklich mit meinem Spiel", sagte Kerber: "Die erste Runde bei einem Grand Slam ist immer hart. Ich habe mich gut bewegt und nicht so schlecht aufgeschlagen, das waren die Schlüssel zum Sieg."

Während Kerbers Erfolg trotz der verpatzten Sandplatzsaison erwartbar gewesen war, zeigte Lisicki einmal mehr, was die Plätze im All England Club in ihr bewirken können. Nach dem 6:1, 6:3 in nur 59 Minuten gegen helby Rogers aus den USA kostete die einstige Finalistin jeden Moment auf dem Heiligen Rasen aus. Ausgiebig warf sie den Zuschauern Kusshände zu, erfüllte auch den letzten Autogrammwunsch und posierte lachend für jedes Selfie.

Jetzt gegen Australierin Stosur

Sie habe die Magie gespürt, sagte Lisicki später: "Es hilft ungemein, an einen Ort zurückzukommen, dem man vertraut." 2013 hatte Lisicki ganz London verzückt, als sie das Endspiel erreichte. Dreimal stand sie zudem im Viertel-, einmal im Halbfinale an der Church Road. Der Rasen passt perfekt zu ihrem kompromisslosen Spiel, selbst dann, wenn sie derart verunsichert anreist wie in diesem Jahr.

In Runde zwei trifft sie auf die frühere US-Open-Siegerin Samantha Stosur. Die erfahrene Australierin weiß, wie gefährlich Lisicki sein kann. Egal, was war, "wenn sie hier auf die Anlage kommt, fühlt sie sich wahrscheinlich wie die Nummer eins der Welt". Vor drei Jahren hatte Lisicki die Australierin auf dem Weg ins Endspiel bezwungen, 2011 hatten sie als Duo das Doppelfinale erreicht.

Kohlschreiber nicht fit

Für Kohlschreiber endete derweil auch das dritte Grand-Slam-Turnier der Saison mit einer Enttäuschung. Deutschlands Nummer eins unterlag dem Franzosen Pierre-Hugues Herbert mit 5:7, 3:6, 6:3, 3:6.

Der 32-Jährige haderte mit seiner Leistung und der Vorbereitung. Eine Hüftverletzung hatte den an Position 21 gesetzten Profi behindert. "Ich war nicht bei 100 Prozent", gab Kohlschreiber zu: "Es ist schwierig zu sagen, dass es heute Spaß gemacht hat da draußen."

Jan-Lennard Struff  musste sich dem Briten Daniel Evans mit 6:3, 6:7 (6:8), 7:6 (9:7), 7:5 geschlagen geben.

Youngster machen Rittner Spaß

Spaß hatte Fed-Cup-Teamchef Barbara Rittner an den Auftritten ihrer Youngster Carina Witthöft und Anna-Lena Friedsam. Witthöft (21) besiegte die Nummer 25 der Setzliste, Irina-Camelia Begu (Rumänien) mit  6:1, 6:4 und zog erstmals in Wimbledon in die zweite Runde ein.

Friedsam (22) gewann gegen Sarina Dijas (Kasachstan) 6:4, 6:0. Ausgeschieden sind dagegen Laura Siegemund und Julia Görges, die mit 5:7, 4:6 gegen Jaroslawa Schwedowa aus Kasachstan verlor. Siegemund unterlag der an Position neun gesetzten Mitfavoritin Madison Keys aus den USA 3:6, 1:6. 

In die zweite Runde zog auch Mona Barthel ein. Sie gewann gegen Danka Kovinic aus Montenegro mit 6:2, 7:6 (7:3).

Djokovic locker, Ivanovic kann zur EM

Bei den serbischen Fans herrschte Freude und Trauer. Während Titelverteidiger Novak Djokovic die erste Hürde auf dem Weg zu seinem vierten Wimbledon-Titel souverän gemeistert hat, schied Landsfrau Ana Ivanovic gegen die Russin Jekaterina Alexandrowa nach dem 2:6, 5:7 früh aus.

Jetzt wolle sie Deutschland bei der Fußball-EM anfeuern, sagte die Freundin von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger: "Serbien spielt ja nicht, deshalb muss ich doch das beste Team der Welt unterstützen, oder?!", meinte Ivanovic. Djokovic setzte sich gegen den Briten James Ward mit 6:0, 7:6 (7:3), 6:4 durch und trifft nun auf den Franzosen Adrian Mannarino.

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