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Wimbledon 2016: Alexander Zverev scheidet als letzter Deutscher aus

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Annika Beck chancenlos  

Zverev scheitert als letzter Deutscher in Wimbledon

04.07.2016, 12:16 Uhr | sid, dpa

Wimbledon 2016: Alexander Zverev scheidet als letzter Deutscher aus. Alexander Zverev musste sich in der dritten Runde geschlagen geben.  (Quelle: dpa)

Alexander Zverev musste sich in der dritten Runde geschlagen geben. (Quelle: dpa)

Alexander Zverev kämpfte tapfer, aber vergeblich um die Wende auf dem bekanntesten Tennisplatz der Welt. Annika Beck zahlte bei ihrer Centre-Court-Premiere in Wimbledon gegen die große Serena Williams Lehrgeld.

Die Hoffnungen ruhen nun mehr denn je auf Melbourne-Siegerin Angelique Kerber, die als einzige Deutsche in der zweiten Wimbledon-Woche aufschlägt. Alle anderen sind nach der dritten Runde raus.

Viel Lob vom Gegner

Zverev begeisterte das Publikum im All England Club mit zahlreichen Kostproben seines immensen Potenzials. Tomas Berdych aus Tschechien, Finalist von 2010, spielte in den entscheidenden Momenten jedoch abgeklärter. Nach 2:40 Stunden unterlag Zverev 3:6, 4:6, 6:4, 1:6, erntete aber großes Lob seines Kontrahenten: "Er ist ein zukünftiger Grand-Slam-Sieger. Von ihm werden wir noch viel hören."

Der 19-Jährige verkaufte sich immerhin teurer als die drei Jahre ältere Beck, die beim 3:6, 0:6 gegen die sechsmalige Titelträgerin Williams (USA) nur die einzigartige Atmosphäre genießen durfte. "Das war eine Lehrstunde, die mir gezeigt hat, wo das Limit im Damentennis ist", sagte Beck: "Jeder Punkt war schon ein Erfolg für mich."

Spiel dauert nur 51 Minuten

Hatte Williams in der Runde zuvor das Aus nur knapp vermieden, blieb sie diesmal über die gesamte Spieldauer von 51 Minuten konzentriert. Als wollte sie nicht mehr Zeit als unbedingt notwendig auf dem Court verbringen.

"Ich liebe es, wenn ich Sonntag frei habe, aber ich hing mit meinen Matches ein bisschen hinterher", sagte Williams, der ihr 300. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier gelang. Nach dem Regenchaos der vergangenen Tage wurde zum vierten Mal in der Wimbledongeschichte (nach 1991, 1997 und 2004) der spielfreie "Middle Sunday" geopfert.

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