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Wimbledon 2016: Andy Murray und Roger Federer siegen im Achtelfinale

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Wimbledon 2016  

Andy Murray und Roger Federer siegen souverän

05.07.2016, 09:36 Uhr | dpa

Wimbledon 2016: Andy Murray und Roger Federer siegen im Achtelfinale. Roger Federer steht in Wimbledon zum 14.

Roger Federer steht in Wimbledon zum 14. Mal im Viertelfinale. Foto: Facundo Arrizabalaga. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Der siebenmalige Champion Roger Federer und der britische Hoffnungsträger Andy Murray kämpfen in Wimbledon um den Halbfinal-Einzug.

Olympiasieger Murray setzte sich im letzten Match auf dem Centre Court souverän in drei Sätzen 7:5, 6:1, 6:4 gegen den Australier Nick Kyrgios durch. Der Weltranglisten-Zweite trifft nun auf den zehn Plätze hinter ihm rangierenden Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, der durch die verletzungsbedingte Aufgabe seines Landsmannes Richard Gasquet beim Stand von 2:4 im ersten Satz in die Runde der besten Acht eingezogen.

Nach dem sensationellen Drittrunden-Aus des serbischen Titelverteidigers Novak Djokovic sind Murrays Titel-Chancen ebenso gestiegen wie die des Schweizers Federer. Beide könnten sich erst im Endspiel des Rasenturniers am Sonntag gegenüberstehen.

Der Schweizer zog dank des 6:2, 6:3, 7:5 gegen den Amerikaner Steve Johnson mühelos zum 14. Mal in seiner Karriere in das Viertelfinale von Wimbledon ein. Federer feierte gleichzeitig seinen 306. Sieg bei einem der vier wichtigsten Turniere und zog mit Rekordhalterin Martina Navratilova gleich. Der frühere Weltranglisten-Erste trifft nun auf den US-Open-Sieger von 2014, Marin Cilic. "Er hat mich bei den US Open vom Platz gefegt", erinnerte sich Federer an das Duell im Halbfinale vor zwei Jahren. "Ich habe ihn noch nie so konstant gut aufschlagen sehen."

Der Kroate profitierte beim Stand von 6:1, 5:1 von der verletzungsbedingten Aufgabe des Japaners Kei Nishikori. Wegen einer Rippenverletzung hatte der Weltranglisten-Sechste bereits beim Vorbereitungsturnier im westfälischen Halle zurückziehen müssen. "Es ist die selbe Verletzung", sagte Nishikori.

Mit Mühe hat der kanadische Mitfavorit Milos Raonic ein frühes Aus in Wimbledon abgewendet. Der Weltranglisten-Siebte drehte gegen den Belgier David Goffin einen 0:2-Satzrückstand. Raonic gewann am Ende 4:6, 3:6, 6:4, 6:4, 6:4 und trifft nun im Viertelfinale auf den Djokovic-Bezwinger Sam Querrey aus den USA (6:4, 7:6 (7:5) 6:4 gegen den Franzosen Nicolas Mahut). Der 25-jährige Raonic lässt sich vom früheren Tennis-Star John McEnroe beraten.

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