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US Open 2016: Fünf deutsche Herren sind raus - nur Zverev-Brüder weiter

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Nur Zverev-Brüder weiter  

US Open: Fünf deutsche Herren schon raus

31.08.2016, 09:41 Uhr | dpa

US Open 2016: Fünf deutsche Herren sind raus - nur Zverev-Brüder weiter. Philipp Kohlschreiber in seinem Match gegen den Franzosen Nicolas Mahut. (Quelle: dpa)

Philipp Kohlschreiber in seinem Match gegen den Franzosen Nicolas Mahut. (Quelle: dpa)

Die deutschen Herren haben am zweiten Tag der US Open für zahlreiche Enttäuschungen gesorgt. Von den anfangs acht Männern haben es beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison nur zwei in die zweite Runde geschafft.

Einen Tag nach dem Aus von Dustin Brown scheiterten auch die Routiniers Philipp Kohlschreiber, Florian Mayer und Benjamin Becker sowie Daniel Brands und Jan-Lennard Struff. In der zweiten Runde stehen nur das 19 Jahre alte Top-Talent Alexander Zverev und dessen zehn Jahre älterer Bruder Mischa.

Bei den Damen folgten Annika Beck, Julia Görges und Laura Siegemund dem am Eröffnungstag erfolgreichen Trio aus Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Carina Witthöft in die nächste Runde. Insgesamt fällt die Auftaktbilanz für den DTB gemischt aus: Acht von 18 Profis sind weiter, zehn nach den ersten Partien schon wieder draußen.

Görges jetzt gegen Venus Williams

Eine starke Vorstellung zeigte am Dienstag Julia Görges gegen Yanina Wickmayer. Die Weltranglisten-38. aus Belgien hatte im Juli noch das Hartplatz-Turnier in Washington gewonnen. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Vorstellung gegen eine unangenehme Gegnerin", sagte die 27-Jährige aus Bad Oldesloe nach dem überzeugenden 6:3, 6:2-Erfolg.

Im Kampf um den Einzug in die dritte Runde trifft Görges auf die frühere Weltranglisten-Erste und zweimalige US-Open-Siegerin Venus Williams. "Wenn ich so spiele wie heute, habe ich auch gegen sie eine gute Chance. Ich weiß, ich habe das Zeug, sie zu schlagen", sagte die Nummer 64 der Tennis-Welt selbstbewusst und ergänzte schmunzelnd: "Es ist schön, bei den US Open in New York gegen eine Amerikanerin mit so einem Nachnamen zu spielen."

Venus' jüngere Schwester Serena erledigte ihre Erstrunden-Pflichtaufgabe in der Night Session souverän. Die Weltranglisten-Erste setzte sich gegen die Russin Jekaterina Makarowa mit 6:3, 6:3 durch.

Siegemund muss kämpfen

Siegemund drehte nach einem Satzrückstand noch die Partie gegen die Rumänin Patricia Maria Tig. Die Weltranglisten-27. kam zu einem schwer erkämpften 3:6, 6:3, 6:2-Erfolg und spielt jetzt in einem weiteren deutsch-amerikanischen Duell gegen Nicole Gibbs. Beck bezwang die argentinische Qualifikantin Nadia Podoroska 7:6 (8:6), 6:3 und bekommt es nun mit Jelena Wesnina aus Russland zu tun.

Qualifikantin Antonia Lottner dagegen scheiterte bei ihrem Grand-Slam-Debüt an Vania King aus den USA mit 6:7 (2:7), 3:6 und schied als vierte deutsche Spielerin nach Sabine Lisicki, Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam am Vortag aus.

Zverev: "Es ist noch zu früh, darüber zu sprechen"

Der deutsche Bundestrainer Michael Kohlmann steht nun vor der schwierigen Aufgabe, ein Team für das Davis-Cup-Relegationsspiel gegen Polen Mitte September zu finden. Hinter dem Einsatz des verletzten Kohlschreiber steht ein großes Fragezeichen. Alexander Zverev ließ sein Mitwirken - zumindest offiziell - offen.

"Es ist noch zu früh, um darüber zu sprechen. Mit mir hat noch keiner geredet", sagte der 19-Jährige. Dass er auf dem ungeliebten Sand dabei sein wird, gilt aber als sehr unwahrscheinlich.

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