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Doping-Sperre von Maria Scharapowa deutlich reduziert

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French Open 2017 möglich  

Scharapowa-Sperre auf 15 Monate reduziert

04.10.2016, 18:42 Uhr | sid, dpa

Doping-Sperre von Maria Scharapowa deutlich reduziert. Russlands Tennis-Star Maria Scharapowa bleibt gesperrt. (Archivfoto) (Quelle: imago/ZUMA Press)

Russlands Tennis-Star Maria Scharapowa bleibt gesperrt. (Archivfoto) (Quelle: ZUMA Press/imago)

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die zweijährige Sperre gegen den russischen Tennis-Star Maria Scharapowa wegen Meldonium-Missbrauchs auf 15 Monate reduziert. Dies gab die oberste Sportgerichtsbarkeit in Lausanne bekannt.

Scharapowa ist somit am 26. April 2017, viereinhalb Wochen vor Beginn der French Open, wieder spielberechtigt. Ursprünglich wäre ihre Sperre erst im Januar 2018 abgegolten. Aufgrund der Sperre hatte die 29-Jährige in dieser Saison unter anderem das Turnier in Roland Garros, Wimbledon, die US Open sowie die Olympischen Spiele in Rio verpasst.

Nach den härtesten Tagen ihrer Karriere sei nun "einer meiner glücklichsten", wird Scharapowa in einem Statement zitiert. "Es fühlt sich an, als wäre mir etwas, das ich liebe, weggenommen worden und es wird sich sehr gut anfühlen, es zurück zu haben. Ich zähle die Tage, bis ich auf den Platz zurückkehren kann."

Scharapowa war am 26. Januar während der Australian Open in Melbourne positiv auf die seit Jahresbeginn verbotene Substanz getestet worden. Dies hatte sie auf einer Pressekonferenz am 7. März öffentlich gemacht.

Fristgerecht Einspruch eingelegt

Rund drei Monate später war die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin und frühere Weltranglistenerste vom Tennis-Weltverband ITF rückwirkend für zwei Jahre gesperrt worden, woraufhin sie fristgerecht Einspruch beim CAS einlegte. Sie hatte argumentiert, nicht vom Verbot gewusst zu haben.

Auf das Herz-Kreislauf-Mittel Meldonium, das Durchblutung und Ausdauer fördern soll, waren seit Jahresbeginn weit mehr als 100 Sportler zumeist aus Russland positiv getestet worden.

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