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Australian Open 2017: Mischa Zverev chancenlos gegen Roger Federer

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Aus bei den Australian Open  

Mischa Zverev hat gegen Federer keine Chance

24.01.2017, 18:54 Uhr | t-online.de, dpa

Australian Open 2017: Mischa Zverev chancenlos gegen Roger Federer. Für Mischa Zverev geht ein famoses Grand-Slam-Turnier zu Ende. (Quelle: imago/GEPA pictures)

Für Mischa Zverev geht ein famoses Grand-Slam-Turnier zu Ende. (Quelle: GEPA pictures/imago)

Der Traum vom ganz großen Wurf ist geplatzt: Mischa Zverev ist als letzter deutscher Tennis-Profi bei den Australian Open ausgeschieden. Im Viertelfinale erhielt der 29-Jährige vom früheren Weltranglisten-Ersten Roger Federer über weite Strecken eine Lehrstunde und unterlag 1:6, 5:7, 2:6.

Nach nur 1:32 Stunden verwandelte der Schweizer seinen ersten Matchball und ist nur noch zwei Siege von seinem 18. Grand-Slam-Titel entfernt. Im Halbfinale wartet auf den 35-Jährigen aber erst einmal sein Landsmann Stan Wawrinka (Nr. 4), der seine gute Form beim 7:6 (7:2), 6:4, 6:3 gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (Nr. 12) unter Beweis stellte.

Zverev hatte zuvor in einem starken Grand-Slam-Turnier durch Siege gegen Aufschlag-Gigant John Isner und Branchenprimus Andy Murray für Aufsehen gesorgt. In der neuen Weltrangliste wird er voraussichtlich vom 50. bis auf den 34. Rang vorstoßen - die beste Platzierung seiner Karriere.

Federer lobt Zverev - Wawrinka wartet

"Er hat ein unglaubliches Turnier gespielt. Er hat einen großartigen Job gemacht", sagte Federer nach dem Match. "Ich bin so glücklich für ihn, er hatte eine harte Zeit. Ich freue mich für Jungs, die nach Verletzungen eine zweite oder fünfte Chance bekommen. Ich selbst hätte nie gedacht, dass ich so gut bei diesem Turnier spiele."

Federer trifft nun auf seinen Landsmann Wawrinka. Die anderen Halbfinalisten werden am Mittwoch ermittelt. Dabei trifft der Belgier David Goffin auf den Bulgaren Grigor Dimitrow, danach stehen sich Rafael Nadal aus Spanien sowie Milos Raonic aus Kanada gegenüber.

Zverev ohne Druck in seinen Volleys

Zwei Tage nach dem Coup über den Weltranglisten-Ersten hätte sein erstes Grand-Slam-Viertelfinale für Zverev vor den 15.000 erwartungsvollen Zuschauern in der Rod-Laver-Arena gar nicht schlechter beginnen können. Gleich sein erstes Aufschlagspiel gab Zverev ab, das nächste auch noch - nach nur zwölf Minuten stand es schon 0:5.

Federer brachte die meisten Aufschläge des Linkshänders vor die Füße von Zverev zurück, der dann keinen Druck mit seinem Volley machen konnte und anschließend die Passierbälle des Maestros an sich vorbeirauschen sah. Nach 19 Minuten nutzte Federer seinen zweiten Satzball mit einem Rückhand-Volley, und für den älteren Zverev-Bruder sah alles nach einer ganz bösen Abreibung aus.

Zverev steigert sich - Federer bleibt cool

Als er seinen Aufschlag zum Beginn des zweiten Satzes hielt, kam der Außenseiter gegen den Rekordsieger von 17 Grand-Slam-Titeln besser ins Spiel und schaffte sogar ein Break zum 3:1. Sofort schaltete Federer wieder einen Gang hoch und konterte mit dem Rebreak.

Davon ließ sich Zverev nicht entmutigen und war beim 5:4 und Aufschlag von Federer nur zwei Punkte vom Satzgewinn entfernt. Beim 30:30 segelte sein aggressiver Return aber knapp hinter die Grundlinie. Altmeister Federer machte das Spiel, nahm Zverev danach zu Null den Aufschlag zum 6:5 ab und holte sich auch den zweiten Satz.

Unmittelbar nach dem besten Ballwechsel im Match, den Federer mit einem Lob für sich entschied, schaffte der nach halbjähriger Verletzungspause schnell wieder in Form gekommene Baseler im dritten Durchgang das Break zum 3:2. Nach 1:32 Stunden beendete er die Partie gleich beim ersten Matchball mit einer Vorhand.

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