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Tennis-Rüpel Shapovalov schießt Schiedsrichter beim Davis Cup 2017 ab

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Skandal beim Davis Cup  

Tennis-Rüpel schießt Stuhl-Schiedsrichter ab

06.02.2017, 16:04 Uhr | sid

Tennis-Rüpel Shapovalov schießt Schiedsrichter beim Davis Cup 2017 ab. Das ging ins Auge: Stuhl-Schiedsrichter Arnaud Gabas musste nach einem Ausraster von Denis Shapovalov in einem Krankenhaus behandelt werden. (Quelle: Reuters)

Das ging ins Auge: Stuhl-Schiedsrichter Arnaud Gabas musste nach einem Ausraster von Denis Shapovalov in einem Krankenhaus behandelt werden. (Quelle: Reuters)

Der Kanadier Denis Shapovalov hat im Davis Cup-Erstrundenspiel gegen Großbritannien für einen Skandal gesorgt. Der 17 Jahre alte Tennis-Profi schoss Stuhl-Schiedsrichter Arnaud Gabas im entscheidenden fünften Match ab, die Partie wurde daraufhin abgebrochen.

Großbritannien zog durch ein 3:2 ins Viertelfinale ein. Dort wartet nun Frankreich. Gabas erlitt beim Ausraster von Shapovalov starke Schwellungen am linken Auge und musste im Krankenhaus in Ottawa behandelt werden.

"Ich muss mich beim Schiedsrichter und allen Offiziellen entschuldigen. Mein Verhalten war nicht akzeptabel. Ich schäme mich. Es tut mir für meine Mannschaft und für mein Land leid", sagte der gebürtige Israeli Shapovalov anschließend kleinlaut. Es werde das "letzte Mal sein, dass so etwas passiert. Ich werde daraus lernen."

Shapovalov trifft Referee genau im Gesicht

Der Teenager lag im abschließenden Einzel gegen den Briten Kyle Edmund 3:6, 4:6, 1:2 in Rückstand, als er aus Frust über einen Fehler den Ball wegdrosch. Dabei traf er mit voller Wucht den französischen Schiedsrichter genau im Gesicht und wurde für seinen Aussetzer disqualifiziert. Kanada verlor die Partie 2:3 und muss in die Abstiegsrunde.

"So etwas habe ich noch nicht erlebt. Es war ein komisches Ende", sagte Edmund. Dem britischen Kapitän Leon Smith tat Shapovalov sogar "leid. Er ist ein großes Talent und hat heute eine bittere Lektion gelernt." Zuvor hatte Vasek Pospisil in vier Sätzen gegen Daniel Evans zum 2:2 für Kanada ausgeglichen.

"Das kann jedem passieren"

Pospisil nahm seinen Teamkollegen jedoch auch in Schutz. Es gebe "keinen 17-Jährigen, der netter ist und sich besser benehmen kann", twitterte Pospisil. "Jeder konnte sehen, dass das ein Unfall war. Das kann jedem passieren."

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