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Tennis  

Davis Cup: Serbien, Australien, Frankreich und Belgien vorne

07.04.2017, 22:06 Uhr | dpa

Tennis - Davis Cup: Serbien, Australien, Frankreich und Belgien vorne. Novak Djokovic gewann sein Auftakteinzel für Serbien.

Novak Djokovic gewann sein Auftakteinzel für Serbien. Foto: Darko Vojinovic. (Quelle: dpa)

Belgrad (dpa) - Die Tennis-Teams aus Serbien, Australien, Frankreich und Belgien stehen im Davis Cup vor dem Einzug ins Halbfinale.

Die Serben führen in Belgrad im Viertelfinale mit 2:0 gegen die ohne ihren Star Rafael Nadal angetretenen Spanier. Ebenfalls nach den beiden Einzeln am Freitag klar in Führung liegen Australien gegen die USA, Frankreich gegen Großbritannien und Belgien gegen Italien.

In Belgrad schaffte der Weltranglisten-Zweite Novak Djokovic nach überstandener Ellbogenverletzung ein siegreiches Comeback und gewann das Auftakteinzel gegen Albert Ramos-Vinolas mit 6:3, 6:4, 6:2. Danach setzte sich Viktor Troicki mit 6:3, 6:4, 6:3 gegen Pablo Carreno Busta durch.

"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel, besonders mit meinem Aufschlag", sagte Djokovic, der die Serben 2010 zum bislang einzigen Davis-Cup-Erfolg geführt hatte. "Ich mag es für mein Land zu spielen." Die Spanier haben die wichtigste Team-Trophäe im Tennis bereits fünfmal gewonnen.

Im belgischen Charleroi setzte sich Steve Darcis in vier Sätzen gegen den Italiener Paolo Lorzenzi durch. David Goffin gewann danach in drei Sätzen gegen Andreas Seppi. Auch hier könnte die Entscheidung schon am Samstag im Doppel fallen.

Ohne den Weltranglisten-Ersten Andy Murray waren die Briten, Davis-Cup-Sieger 2015, in Frankreich chancenlos. In Rouen verloren Kyle Edmund und Daniel Evans jeweils in drei Sätzen gegen Lucas Pouille und Jeremy Chardy.

Australiens Tennis-Auswahl hat ebenfalls beste Aussichten auf den Einzug in das Halbfinale des Davis Cups. Im Duell der beiden erfolgreichsten Nationen sorgte Jordan Thompson in Brisbane für die überraschende Führung, der Weltranglisten-79. besiegte Jack Sock 6:3, 3:6, 7:6 (7:4), 6:4. Anschließend setzte sich Nick Kyrgios mit 7:5, 7:6 (7:5), 7:6 (7:5) gegen John Isner durch.

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