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Schweizer legt im Streit mit Boris Becker Berufung ein

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Millionen-Streit mit Boris Becker  

Geschäftsmann zieht in London vor Gericht

13.07.2017, 18:34 Uhr | dpa

Schweizer legt im Streit mit Boris Becker Berufung ein. Boris Becker und Hans-Dieter Cleven (Quelle: dpa/Rolf Vennenbernd)

Der Schweizer Geschäftsmann Hans-Dieter Cleven (r.) lieh Boris Becker Geld. Jetzt endet der Streit um die Rückzahlung vor Gericht. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa)

Der Streit zwischen Tennis-Legende Boris Becker und einem Schweizer Geschäftsmann um Millionendarlehen geht wohl in eine neue juristische Runde. Der Schweizer will gegen ein erstinstanzliches Urteil in Berufung gehen.

Der Geschäftsmann Hans-Dieter Cleven hatte Becker verklagt und wollte ihn zur Rückzahlung des geliehenen Geldes verpflichten. Nach einem Urteil des Kantonsgerichts in Zug bei Zürich waren die Darlehensverträge aber nicht ordnungsgemäß gekündigt worden. Cleven werde dagegen vor dem Obergericht in Berufung gehen, teilte sein Anwalt Oliver Habke nun mit.

Dazu sagte Boris Beckers Anwalt Christian-Oliver Moser: "Wir begrüßen es, wenn die Anwälte von Herrn Cleven, nachdem sie erstinstanzlich gescheitert sind, den üblichen zivilgerichtlichen Weg einschlagen, statt die Öffentlichkeit für die Durchsetzung von Forderungen Ihres Mandanten zu bemühen."

Schweizer will sich auch Klage in London anschließen

Becker erhielt von Cleven nach Darstellung des Gerichts Darlehen im Umfang von 41,7 Millionen Franken (rund 39 Millionen Euro). "Es ist unbestritten, dass der Kläger dem Beklagten ab 2001 diverse Darlehen gewährte und sich die Darlehensschuld des Beklagten auf CHF 41 774 236,65 per 31. Dezember 2014 beläuft", stellte das Gericht in seinem Urteil fest. Die Rückzahlung sei wegen der fehlenden Kündigung aber nicht fällig, heißt es in dem Urteil.

Cleven werde sich unabhängig von dem Zivilprozess in Zug auch einem laufenden Verfahren gegen Becker in London anschließen, teilte der Anwalt mit. Dort werde er seine Forderung in Höhe von 41,7 Millionen Franken anmelden. Im Juni hatte Becker über zwei deutsche Anwälte Medienberichte dementiert, wonach er pleite sei.

Ein Gericht in London hatte den dreimaligen Wimbledonsieger in einer bestimmten Forderungsangelegenheit für zahlungsunfähig erklärt, weil es keinen Nachweis sah, dass Becker die geforderte Summe begleichen könne, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtet hatte. "Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte", erklärte einer seiner Anwälte dazu.

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