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Biathlon - Verfolgung  

Michael Greis feiert ungefährdeten Sieg

13.01.2008, 16:58 Uhr | dpa

Michael Greis feiert seinen zweiten Saisonsieg (Foto: Reuters)Michael Greis feiert seinen zweiten Saisonsieg (Foto: Reuters) Mit einem Sieg zum Genießen hat Michael Greis die gesamte Weltelite deklassiert und mit der Fahne des Birnbacher- Fanclubs in der Hand das Biathlon-Weltcupwochenende in Ruhpolding gekrönt. Ausgerechnet beim Heimrennen meldete sich der dreimalige Olympiasieger mit dem klaren Sprinterfolg über zehn Kilometer sowie dem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg am Sonntag im 12,5 km langen Verfolgungsrennen in der Weltspitze zurück. Greis verwies vier Wochen vor den Weltmeisterschaften in Östersund bei der Gala der deutschen Skijäger den Russen Maxim Tschudow um 28,2 Sekunden und den Norweger Emil Hegle Svendsen (+ 53,9) auf die weiteren Plätze.

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Auch Graf und Wolf überzeugen

Weltcup-Spitzenreiter Ole Einar Björndalen aus Norwegen belegte Platz fünf. Von der deutschen Mannschaft kamen auch Daniel Graf und Alexander Wolf auf den Rängen sechs sowie neun unter die besten Zehn.

Die WM im Blick, Ruhpolding im Hinterkopf

Greis freute sich wie ein Schneekönig über seine Weltcupsiege Nummer acht und neun, den ersten Weltcup-Doppelerfolg seiner Laufbahn. "So etwas wollte ich bereits im Dezember. Das gibt Selbstvertrauen und Sicherheit, macht Mut für die weitere WM-Vorbereitung. Die Titelkämpfe beginnen ja mit Sprint und Verfolger. Deshalb werde ich Ruhpolding im Kopf behalten", sagte Greis.

Weltcup Ergebnisse Biathlon Herren
Weltcup Ergebnisse Biathlon Damen

Genußvoller Zieleinlauf

Der Weltcup-Gesamtsieger des vergangenen Winters brachte 29 der 30 Wettkampfschüsse ins Ziel und festigte im Gesamtweltcup Rang vier. Deshalb griff er auch entgegen seiner Vorsätze beim Zieleinlauf zu einer Fahne. "Das sollte man nur bei ganz großen Ereignissen machen. Und dann habe ich mir gedacht: heute ist so ein Tag. Es gibt nichts Schöneres, als ganz langsam mit der Fahne ins Ziel zu laufen und den Sieg zu genießen", erzählte Greis.

Ullrich: Die Mannschaft hat noch Reserven

Bundestrainer Frank Ullrich lobte seinen Besten in höchsten Tönen. "Das war eine bravouröse Leistung. Er hat konsequent den Zug nach vorn aufgenommen. So stelle ich mir die Rennen vor", sagte Ullrich, der auch mit seinen anderen Männern zufrieden war. "Mannschaftlich war das an beiden Tagen prima, auch wenn wir noch Reserven haben", bemerkte er mit Blick auf einige "unnötige Schießfehler".

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