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Biathlon-Weltcup: Magdalena Neuner sprintet zum erneuten Sieg

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Biathlon  

Neuner sprintet zum erneuten Sieg

06.03.2008, 15:01 Uhr | sid

Magdalena Neuner (Foto: imago)Magdalena Neuner (Foto: imago) Wirbelwind Magdalena Neuner hat im eiskalten Sibirien mit einem furiosen Sprintsieg den Kampf um das Gelbe Trikot neu entfacht. Die Dreifach-Weltmeisterin hängte Weltcup-Spitzenreiterin Sandrine Bailly um 10,1 Sekunden ab und liegt in der Gesamtwertung nur noch 26 Punkte hinter der Französin.

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"Ich bin einfach nur gerannt"

"Heute konnte ich wieder richtig gut kämpfen. Das hat echt Spaß gemacht", sagte Magdalena Neuner, nachdem sie scheinbar mühelos 7,5 Kilometer durch die Wälder von Chanty Mansijsk gefegt war. Zwischenzeiten nahm die 21-Jährige dabei nicht zur Kenntnis. "Ich habe rein gar nix verstanden. Ich hatte doch die Ohrstöpsel drin. Ich bin einfach nur gerannt, und es hat wieder mal gereicht."

Abstand zu Bailly verkürzt

Für ihren vierten Saisonsieg und den bereits elften in ihrer Karriere kassierte Magdalena Neuner neben 10.000 Euro Prämie noch 50 Weltcup-Punkte und verkürzte den Rückstand zu Bailly um vier Zähler. "Naja, fünf Rennen sind es noch, der Gesamtweltcup muss nicht sein, er war ja nicht mein Saisonziel. Aber kämpfen werde ich schon darum", sagte "Gold Lena" schmunzelnd.

Schießtraining zeigt Wirkung

Die Grundlage für den Sieg war ein Spezial-Schießtraining mit Bundestrainer Uwe Müssiggang in den letzten Tagen. "Lena hat beim Schießen viel zu unruhig gestanden. Das wollten wir verbessern. Es hat geklappt. Das war heute sehr überlegt und besonnen", sagte der Coach loben über seine Musterschülerin.

Henkel und Hitzer mit Chancen

In der Hatz nach dem Gelben Trikot wahrte auch Andrea Henkel als Tages-Fünfte hinter Kathrin Hitzer ihre Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die 30-Jährige liegt noch sechs Punkte vor Neuner auf Platz zwei hinter Bailly, könnte aber im Jagdrennen an diesem Samstag als beste Schützin wieder attackieren. "Ich habe auf der letzten Runde etwas Zeit verloren. Das war nicht ganz okay, aber meine Chancen bleiben intakt", meinte Henkel.

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