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Henkel verpasst den Sieg um 2,4 Sekunden

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Biathlon  

Henkel verpasst den Sieg um 2,4 Sekunden

09.01.2009, 19:42 Uhr | dpa

Freut sich über ihren zweiten Platz: Andrea Henkel (Foto: imago)Freut sich über ihren zweiten Platz: Andrea Henkel (Foto: imago) Beim ersten Saisonsieg der Russin Jekaterina Jurjewa hat Andrea Henkel mit Platz zwei ihr bisher bestes Saisonergebnis eingefahren. Die Russin gewann vor 20.000 Zuschauern in Oberhof trotz einer Strafrunde den Sprint über 7,5 Kilometer in 22:09,7 Minuten mit winzigen 2,4 Sekunden Vorsprung vor der fehlerfrei schießenden Henkel.

Platz drei beim vierten Weltcup-Sprint des Winters ging an die Schwedin Helena Jonsson. "Schade dass es so knapp war. Aber mit dem zweiten Platz hat Andrea unser Ziel erfüllt. Eine war auf dem Stockerl. Das ist in Oberhof immer schön. Man sieht, dass es bei uns nach vorne geht", sagte der zufriedene Bundestrainer Uwe Müssiggang.

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Neuner mit der besten Laufzeit

Das gute deutsche Ergebnis in der ausverkauften Rennsteigarena komplettierte Kati Wilhelm als drittschnellste Läuferin des Tages, aber einer Strafrunde, mit dem sechsten Platz. Die beste Laufzeit ging erstmals in diesem Winter wieder an Magdalena Neuner. Mit insgesamt drei Strafrunden reichte es für sie aber nur zum 13. Platz. Simone Hauswald als 18. und Sabrina Buchholz auf Position 22 mussten je zweimal in die Strafrunde. Im Gesamtweltcup behauptete die Russin Swetlana Slepzowa ihre Führung. Bestplatzierte deutsche Skijägerin ist Martina Beck auf dem vierten Platz.

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Henkel: "Die Beine haben ganz schön wehgetan"

Andrea Henkel setzte mit dem von Martina Beck geschenkten Startplatz in der 1. Gruppe lange die Bestzeiten. "Die sechs war eine prima Startnummer. Da hatte ich nicht so viel Verkehr auf der Runde", sagte Henkel. Erst auf dem letzten halben Kilometer der kraftraubenden Oberhofer Loipe schob sich Jurjewa an ihr vorbei. "Die Beine haben ganz schön wehgetan. Auf den letzten Kilometern habe ich die Anstiege runtergezählt. Mit dem zweiten Platz bin ich absolut zufrieden", sagte Henkel. Die in Oberhof wohnende Sprint-Weltmeisterin des Vorjahres freute sich vor allem über das fehlerfreie Schießen. "Ich bin standhaft geblieben, nachdem mir viele vor Weihnachten ein Schießproblem einreden wollten", bemerkte Henkel nach dem 35. Weltcup-Podestplatz ihrer Laufbahn.

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Überflüssiger Schießfehler kostet Wilhelm das Podest

Kati Wilhelm war im Gegensatz zu Henkel das Rennen verhalten angegangen und lief dann die schnellste Schlussrunde des gesamten Feldes. "Ich hatte noch schwere Beine vom Staffelrennen. Deshalb war das die richtige Taktik. Was ich nach dem Fehler mit dem letzten Liegendschuss gedacht habe, konnte jeder im Stadion von meinen Lippen ablesen", sagte Wilhelm. Der sechste Platz mit prima Material sei ganz okay, auch wenn der eine Schießfehler überflüssig war.

Neuner: "Ich kann es besser"

Während sie mit Platz sechs noch ein sehr achtbares Resultat einfuhr, reichte es für Gold-Lena Neuner nach drei Strafrunden nur zum 13. Platz. "Für mich war es trotzdem ein prima Erlebnis, weil ich endlich wieder die Laufbestzeit setzen konnte. Auf den letzten Kilometern konnte ich wieder richtig Gas geben. Offensichtlich habe ich über Weihnachten richtig trainiert", sagte die sechsmalige Weltmeisterin über ihren Auftritt. "Ärgerlich war aber das Schießen. Ich kann es besser. Drei Strafrunden im Sprint sind eben zu viel, wenn man ganz nach vorn kommen will."

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