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Biathlon  

IBU bestätigt positive Dopingproben

03.02.2009, 08:40 Uhr | dpa, sid

Wird die Biathlon-WM von einem Doping-Skandal überschattet? (Foto: imago)Wird die Biathlon-WM von einem Doping-Skandal überschattet? (Foto: imago) Noch vor WM-Beginn drohen dem Biathlon-Weltverband IBU zwei Dopingfälle. Die IBU bestätigte zwei positive Dopingproben, die während des Weltcups Anfang Dezember im schwedischen Östersund genommen worden sein sollen.

"Aus rechtlichen Gründen können wir derzeit weder die Namen noch die betroffenen Landesverbände oder die Art des möglichen Verstoßes bekanntgeben", erklärte IBU-Generalsekretärin Nicole Resch. Deutsche Skijäger sind in den sich abzeichnenden Dopingskandal offenbar nicht verwickelt.

Termine Der Zeitplan der Biathlon-WM 2009

WM-Kader Das deutsche Herren-Team bei der Biathlon-WM
WM-Kader Das deutsche Damen-Team bei der Biathlon-WM

"Deutsche Athleten sind sauber"

"Es sind keine deutschen Athleten betroffen. Die deutschen Biathleten waren sauber, sind sauber und werden sauber bleiben", sagte der Präsident des Deutschen Skiverbandes, Alfons Hörmann. Zudem erklärte der Vizepräsident der IBU, dass nach seinem Kenntnisstand keine westeuropäischen Aktiven verwickelt seien.

Weltcup Ergebnisse Biathlon Herren
Weltcup Ergebnisse Biathlon Damen

Klärung der Fälle bis zum WM-Beginn angestrebt

IBU-Präsident Anders Besseberg aus Norwegen wollte unterdessen die Zahl der positiven Proben nicht bestätigen. "Es ist mehr als eine. Eine genaue Zahl nenne ich nicht. Es könnte ja auch sein, dass von einem Athleten mehrere positive Tests vorliegen", sagte er. Besseberg strebt an, dass die Fälle bis zum Beginn der Weltmeisterschaften abgeschlossen sind. "Versprechen kann ich es aber nicht, denn die Analyse jeder B-Probe dauert drei Arbeitstage", sagte der Norweger.

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Nachrichtenagentur verdächtigt russische Athleten

Laut Angaben der russischen Nachrichtenagentur Allsport soll es sich um Blutmanipulationen bei russischen Skijägern handeln. Die betroffenen Athleten haben nun sieben Tage Zeit, um die Öffnung der B-Probe zu veranlassen oder die positiven Ergebnisse der A-Probe anzuerkennen.

Offizielle gehen von schneller Entscheidung aus

Ihnen droht im Fall von Doping eine zweijährige Sperre, die Streichung aller seit Entnahme der Dopingprobe erzielten Resultate und die Rückgabe der Prämien. "Wir gehen davon aus, dass die betroffenen Athleten uns schnell ihre Entscheidung mitteilen, ob sie die B-Probe untersuchen lassen wollen oder nicht", erklärte Resch zehn Tage vor dem WM-Start im südkoreanischen Pyeongchang am 13. Februar. Stehen die Ergebnisse fest, muss die IBU innerhalb von sieben Tagen die endgültige Entscheidung über das Strafmaß fällen.

Zu hoher Hämoglobinwert bei Tscheresow

In diesem Winter war der russische Biathlet Iwan Tscheresow am 8. Januar beim Weltcup in Oberhof zum zweiten Mal nach 2007 wegen eines zu hohen Hämoglobinwerts mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden. Eine Woche darauf durfte der 28-jährige zweimalige Staffel-Weltmeister nach einer erneuten Blutprobe in Ruhpolding wieder starten. Die Ergebnisse der nach der Sperre in Oberhof genommenen Doping-Probe liegen derzeit noch nicht vor.

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