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Biathlon - Doping: Zeitung nennt Namen der Verdächtigen

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Biathlon  

Zeitung nennt Namen der Doping-Verdächtigen

04.02.2009, 18:34 Uhr | dpa

Die Weltcup-Erste Jekaterina Jurjewa hat die Öffnung der B-Probe beantragt (Foto: imago)Die Weltcup-Erste Jekaterina Jurjewa hat die Öffnung der B-Probe beantragt (Foto: imago) Die beim Weltcup im schwedischen Östersund positiv getesteten Biathleten haben die Öffnung der B-Proben beantragt. Dies soll "so schnell wie möglich" geschehen, sagte Nicole Resch, Generalsekretärin der Internationalen Biathlon-Union (IBU). Die Namen der Betroffenen nannte sie nicht - dies hatte am gleichen Tag aber die Zeitung "Komsomolskaja Prawda" getan.

Nach Angaben des Blattes sollen positive A-Proben der viermaligen Weltmeisterin Albina Achatowa und der Weltcup-Gesamtersten Jekaterina Jurjewa sowie ihres russischen Landsmanns und zweimaligen Staffel-Weltmeisters Dmitri Jaroschenko vorliegen. Das Blatt berief sich auf inoffizielle Quellen; die IBU bestätigte die Namen zunächst nicht.

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Kein EPO sondern neue Substanz

Anderthalb Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften im südkoreanischen Pyeongchang hatte die IBU am Dienstag bekannt gegeben, dass bei Kontrollen am Rande des Weltcup-Auftakts im Dezember in Östersund A-Proben positiv ausgefallen waren. Aus rechtlichen Gründen hatte der Verband aber weder die Namen noch die betroffenen Landesverbände oder die Art des möglichen Verstoßes genannt. Bei dem nachgewiesenen Mittel soll es sich nach Aussagen von IBU- Präsident Anders Besseberg gegenüber russischen Medien nicht um das Blutdopingmittel EPO handeln, sondern um eine neue Substanz.

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Sportminister: "Die Situation ist äußerst unangenehm"

Der russische Sportminister Witali Mutko hatte ebenfalls am Dienstag gesagt, dass es sich um Mitglieder der russischen Nationalmannschaft ("Sbornaja") handelt. "Das war für uns ein Schock. Die Situation ist äußerst unangenehm", bekannte er. Die verdächtigten Sportler haben sich öffentlich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sie sollen bereits am Montag mit der russischen Mannschaft zum WM-Trainingslager nach Südkorea geflogen sein.

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Harte Konsequenzen drohen

Die IBU möchte die Angelegenheit noch vor Beginn der WM geklärt haben. Den Athleten droht im Fall von Doping eine zweijährige Sperre, die Streichung aller seit Entnahme der Dopingprobe erzielten Resultate und die Rückgabe von Prämien. Jekaterina Jurjewa hat in diesem Winter zwei Weltcuprennen in Oberhof und Antholz gewonnen und führt das Weltcup-Klassement an. Achatowa siegte in Hochfilzen und ist derzeit Sechste der Saisonwertung. Jaroschenko hat einen dritten Platz aus Hochfilzen als bestes Saison-Resultat. Im Gesamtweltcup liegt er auf dem 21. Platz.

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