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Russische Biathleten sind sich keiner Schuld bewusst

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Biathlon - Doping  

Russische Biathleten sind sich keiner Schuld bewusst

14.02.2009, 14:54 Uhr | dpa

Jekaterina Jurjewa ist sich keiner Schuld bewusst. (Foto: imago)Jekaterina Jurjewa ist sich keiner Schuld bewusst. (Foto: imago) Die drei des Dopings überführten russischen Weltklasse-Biathleten haben erneut ihre Unschuld beteuert und gegen die Sperre der Internationalen Biathlon-Union (IBU) Berufung angekündigt. Das sagte Jekaterina Jurjewa, eine der Betroffenen, nach Angaben der Agentur Itar-Tass in Moskau.

"Ich habe ein reines Gewissen, und die anderen beiden haben das auch", sagte die Sportlerin nach der Ankunft in der russischen Hauptstadt. Jurjewa und ihre beiden Teamkollegen Dmitri Jaroschenko und Albina Achatowa, die ebenfalls positiv getestet wurden, waren am Freitag aus Südkorea abgereist. Die Stimmung im Flugzeug aus Pyeongchang sei nicht gedrückt gewesen. "Wir haben gescherzt und Kaffee getrunken."

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Fortsetzung der Karriere geplant

Jurjewa nannte den Nachweis eines russisches EPO-Präparates in ihrem Blut "mehrdeutig und schwer zu erklären". Für sie seien die positiven Dopingproben "ein Schock" gewesen. Sie hoffe aber selbst im Falle einer Sperre auf eine Fortsetzung ihrer Karriere, sagte die 25-Jährige, die durch die Doping-Sperre ihre Führung im Gesamt-Weltcup an Kati Wilhelm verlor. Achatowas Betreuer Leonid Gurjew wies den Vorwurf des gezielten Dopings zurück. Eventuell habe die Läuferin falsche Medikamente genommen, sagte er der Zeitung "Komsomolskaja Prawda".

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Offener Brief an die russische Regierung

Mit einem dramatischen Appell wandten sich Anhänger der Biathleten an den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und an Regierungschef Wladimir Putin. Darin fordern sie die Staatsspitze auf, Reformen in der Sportpolitik zur Chefsache zu erklären. "Wir rufen Sie auf, die Systemträgheit beseitigen zu helfen. Keiner der beschuldigten Biathleten würde mit verbotenen Präparaten seine Karriere riskieren. Wir sind überzeugt, dass dies nicht ohne die Teilnahme hochgestellter Personen geschah, die jetzt die Schuld auf die Sportler schieben. Lassen Sie nicht zu, dass diese Menschen unseren Glauben an den ganzen russischen Sport zerstören", heißt es in dem Offenen Brief, der auf einer russischen Internetseite veröffentlicht wurde.

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"Ein ernster Schlag für den ganzen russischen Sport"

Der Verband in Moskau will die Fälle noch einmal selbst untersuchen und kündigte mögliche Strafen gegen nicht näher bezeichnete "Schuldige" an. "Solches Biathlon haben wir nicht nötig", kritisierte die russische Zeitung "Kommersant" auf der Titelseite. "Es ist schon jetzt klar, dass einer der größten Dopingskandale der vergangenen Jahre ein ernster Schlag für den ganzen russischen Sport wird", kommentierte das renommierte Blatt.

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