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Biathlon-WM: Mannschaften fordern härtere Sanktionen für Doping-Sünder

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Biathlon - Doping  

Mannschaften fordern härtere Sanktionen für Doping-Sünder

19.02.2009, 15:27 Uhr | dpa

Jekaterina Jurjewa ist wegen Dopings gesperrt. (Foto: imago)Jekaterina Jurjewa ist wegen Dopings gesperrt. (Foto: imago) Härtere Sanktionen gegen Doping-Sünder haben über 20 an den Weltmeisterschaften in Pyeongchang beteiligte Mannschaften von der Internationalen Biathlon-Union (IBU) gefordert. In einem Brief an IBU-Präsident Anders Besseberg fordern sie unter anderem eine drastische Erhöhung der ganzjährigen Doping-Kontrollen.

Außerdem wollen sie lebenslange Sperren für des Blutdopings überführte sowie für in Doping-Praktiken verstrickte Mediziner, Trainer, Betreuer und Funktionäre. Zudem sollen für nationale Verbände, bei denen mehr als ein Dopingfall ermittelt wurde, die Zahl der Startplätze bei Weltcups reduziert werden. Pro Doping-Fall würde sich das Start-Kontingent um einen Aktiven vermindern.

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Geld soll gestrichen werden

Weiter regten die Unterzeichner an, mehr für Antidoping-Prävention zu tun und die finanziellen Zuwendungen der IBU für in Dopingpraktiken verstrickte Nationen für das betreffende Jahr ganz zu streichen. Außerdem sollen diese Nationalverbände für zwei Jahre lang keine IBU-Veranstaltungen zugesprochen bekommen. Unterschrieben haben den von der Mannschaft der USA formulierten Brief neben den Deutschen Skiverband (DSV) auch alle anderen mitteleuropäischen und skandinavischen Mannschaften - insgesamt 23 Stück. Nur China hätte aufgrund von Übersetzungsproblemen bisher gezögert, und aus Russland sei auf eine Mail der Initiative mit der Bitte um Unterschrift laut US-Teamchef Max Cobb "in der Kürze der Zeit noch keine Reaktion eingetroffen."

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Unterdessen hat die ARD herausgefunden, dass sich die russischen Biathleten Jekaterina Jurjewa, Albina Achatowa und Dmitri Jaroschenko mit einem EPO-Biosimilar gedopt haben sollen. Die verbotene Substanz stamme angeblich aus China. Nach Bekanntwerden der prominenten Dopingfälle vor Beginn der Weltmeisterschaften im südkoreanischen Pyeongchang war zunächst über ein neuartiges EPO-Präparat der sogenannten dritten Generation gemutmaßt worden.

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Weitergehende Untersuchungen nötig

Das Nachahmerpräparat (Similar) habe die gleiche Wirkung wie bereits bekannte EPO-Produkte: Durch eine erhöhte Sauerstoffaufnahme und einen schneller sinkenden Puls könnten sich gerade Biathleten einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Für den Nachweis eines EPO-Biosimilars seien weitergehende Untersuchungen in den Doping-Labors als die bisherigen Standard-Prozeduren notwendig.

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"Die Kommunikation muss besser werden"

"Ich werde alle Nationen einladen. Dann werden wir uns, nur die Sportler, in einen geschlossenen Raum setzen und über alles das sprechen, was passiert ist. Vom Doping bis zu den Drohungen aus Russland werden wir nichts auslassen", kündigte Björndalen an. Es sei bisher zu wenig miteinander geredet worden. "Die Kommunikation muss besser werden", sagte Björndalen.

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