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Biathlon  

Wilhelm verpasst den Gesamt-Weltcup

16.08.2010, 12:40 Uhr | dpa

Große Enttäuschung für Kati Wilhelm. (Foto: imago)Große Enttäuschung für Kati Wilhelm. (Foto: imago) Mit dem 440. und letzten Schuss der Biathlon-Saison hat Kati Wilhelm den Weltcup-Gesamtsieg verpasst und ihrer Rivalin Helena Jonsson trotz Punktgleichheit den Vortritt lassen müssen. Beim Finale in Sibirien lagen Kati Wilhelm und Helena Jonsson lange Zeit gleichauf, ehe die Deutsche beim letzten Auftritt am Schießstand zweimal patzte, während die Schwedin in aller Ruhe alle Scheiben abräumte.

"Das war ein Fehler zu viel", sagte Kati Wilhelm. "Es war trotzdem eine fantastische Leistung", tröstete Bundestrainer Uwe Müssiggang.

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Jonsson präsentiert sich nervenstark

Dank ihrer Nervenstärke wurde Helena Jonsson beim Massenstartrennen in Chanty-Mansijsk Zweite hinter Simone Hauswald und vor Andrea Henkel. Kati Wilhelm kam auf Rang sechs, als Fünfte hätte sie zum zweiten Mal nach 2006 den Gesamtweltcup gewonnen und die Nachfolge von Magdalena Neuner angetreten. "Ein zweiter Platz punktgleich mit der Ersten ist nicht ganz so schlecht", sagte Kati Wilhelm. Genau wie Jonsson hatte sie am Ende 952 Punkte auf ihrem Konto. Doch die Schwedin hatte in den 26 Rennen des Winters einen Sieg mehr geschafft und lag deshalb vorne.

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Gutes Mannschafts-Ergebnis

"Jetzt wird erst ein Frusttrunk genommen, dann wird trotzdem gefeiert", sagte Kati Wilhelm, die sich am Samstag zumindest den Sprint-Weltcup gesichert hatte. Weitere kleine Weltcup-Kugeln holten sich Michael Greis und Magdalena Neuner für die Einzelrennen sowie die Frauen-Staffel. Deutsche Biathletinnen siegten im vorolympischen Winter 13 Mal und gewannen so rund die Hälfte der Weltcup-Rennen. Je dreimal waren Kati Wilhelm, Magdalena Neuner und Simone Hauswald erfolgreich. Andrea Henkel steuerte zwei Erfolge, Martina Beck und zuletzt die junge Tina Bachmann je einen Sieg bei. "Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der sportlichen Konkurrenz so gut wie nie. Wir können auch für die Zukunft optimistisch sein", stellte Müssiggang fest.

Talentierte Männer rücken nach

Die Skijäger bescherten durch den Sieg der Frauen und den dritten Platz der Männer im Nationencup dem Deutschen Skiverband (DSV) 70.000 Euro. Genau wie Tina Bachmann gewann der Harzer Arnd Peiffer in Sibirien sein erstes Weltcup-Rennen, Christoph Stephan war in Antholz erfolgreich und holte WM-Silber. Der dreimalige Olympiasieger Michael Greis überzeugte neben zwei Weltcup-Siegen mit 15 Top-Ten-Plätzen.

Zufriedener Bundestrainer

"Wir sind gut aufgestellt. Wir haben auch ein gutes Team um das Team. Wir haben uns eine Basis erarbeitet und möchten auf dieser Basis in der Olympia-Saison angreifen", sagte Männer-Bundestrainer Frank Ullrich. Zuletzt musste sich der frühere Biathlon-Star gegen Doping-Verdächtigungen aus der DDR-Vergangenheit wehren. Der Olympiasieger hat die Angelegenheit den Anwälten übergeben. Demnächst wird die Sache beim Deutschen Skiverband (DSV) erläutert.

Umstellungen haben sich gelohnt

Für Kati Wilhelm haben sich die Investitionen in zwei neue Trainer vor der Saison mit Blick auf Olympia in Vancouver trotzdem gelohnt. "Ich hatte eine Super-Saison mit einer Super-WM", sagte sie. In Südkorea war die Thüringerin bei ihrer vermutlich letzten WM zweimal Weltmeisterin geworden und hatte erstmals seit ihrem ersten und bis in diesem Jahr einzigen WM-Einzeltitel vor acht Jahren WM-Gold im Einzel und im Sprint gewonnen. "Es hat sich ausgezahlt, dass ich im vergangenen Sommer neue Wege gegangen bin. Ich bin ein Typ, der ab und an Veränderungen braucht, damit sich kein Alltagstrott einschleicht", erläuterte sie.

Björndalen dominiert

Erfolgreichster Skijäger des Winters war erneut der norwegische Rekordjäger Ole Einar Björndalen. Durch die drei Siege bei den Weltmeisterschaften stockte er den Titelrekord auf nun 14 auf. Mit 89 Weltcup-Tagessiegen überholte er den schwedischen Alpinen Ingemar Stenmark (86) als erfolgreichsten Skisportler und mit dem sechsten Weltcup-Gesamtsieg schloss der fünfmalige Olympiasieger zur bisherigen Spitzenreiterin Magdalena Forsberg auf. Zudem kassierte Björndalen in Sibirien nochmals 45.000 Euro offizielles Preisgeld durch die Internationale Biathlon-Union.

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