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Biathlon: Deutsche Damen-Staffel in Ruhpolding nur auf Rang vier

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Biathlon  

Deutsche Staffel läuft nur auf Rang vier

12.10.2010, 17:45 Uhr | dpa

Magdalena Neuner musste zweimal in die Strafrunde. (Foto: imago)Magdalena Neuner musste zweimal in die Strafrunde. (Foto: imago) Die deutsche Frauen-Staffel hat die Generalprobe für die Olympischen Winterspiele verpatzt und beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding das Podest verpasst. Zwei Strafrunden von Magdalena Neuner kosteten dem deutschen Quartett vor 18.000 Zuschauern in der Chiemgau-Arena den zweiten Saisonsieg, am Ende reichte es nur für einen enttäuschenden vierten Platz.

Die sechsfache Weltmeisterin Neuner leistete sich im Stehend-Anschlag fünf Fahrkarten und gab dem deutschen Team damit eine nicht zu lösende Bürde mit auf den Weg. In der Besetzung Andrea Henkel, Neuner, Martina Beck und Kati Wilhelm hatte die deutsche Staffel am Ende 32,3 Sekunden Rückstand auf Sieger Schweden (1:17:31). Platz zwei belegte Russland vor Norwegen.

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DSV-Präsident: "Ergebnisse stimmen absolut"

"Wir hatten diese Staffel schon ganz vorne erwartet, leider hat es nicht geklappt. Eine Entscheidung für Olympia ist damit aber noch nicht gefallen", sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang. Der Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), Alfons Hörmann, sieht die Biathlon-Frauen dennoch auf einem guten Weg. "Die Ergebnisse stimmen absolut, das sieht gut aus mit Blick auf Vancouver", sagte Hörmann trotz der Enttäuschung.

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Stehender Anschlag wird Neuner zum Verhängnis

Neuner zeigte bei ihrem ersten Staffel-Start in dieser Saison beim Stehend-Anschlag Nerven und musste gleich zweimal in die Strafrunde. Dabei hatte sich die 22-Jährige so viel vorgenommen. "Es ist die letzte Möglichkeit, mich zu beweisen. Ich will in Vancouver unbedingt in die Staffel", hatte Neuner zwei Tage nach ihrem dritten Platz im Sprint gesagt. Läuferisch und im Liegendschießen bestätigte sie ihre gute Form, doch im stehenden Anschlag zeigte sie eigentlich bereits überwunden geglaubte Schwächen.

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Kommt Neuner in Vancouver zum Zug?

"Desto länger man da vorne steht, desto schwieriger wird es. Die ersten beiden Fehlschüsse waren knapp, das hat mich etwas aus dem Rhythmus gebracht", sagte Neuner. Dennoch hofft sie nach wie vor, bei Olympia in der Staffel laufen zu dürfen. "Ich hatte halt nur einmal die Chance, mich zu beweisen, dass ist ein bisschen schade." Die drei Staffeln in Östersund, Hochfilzen und Oberhof hatte die 14-fache Weltcupsiegerin aus gesundheitlichen Gründen verpasst.

Henkel mit ihrer Leistung nicht zufrieden

Henkel hatte Neuner mit einem minimalen Rückstand auf Italien auf die Loipe geschickt. Zwar leistete sich die 33-Jährige drei Nachlader, doch mit einer starken läuferischen Leistung hielt sie die deutsche Staffel im Rennen. "Normalerweise verlierst du mit drei Nachladern 30 Sekunden", lobte Bundestrainer Uwe Müssiggang. Henkel selbst war mit ihrer Leistung hingegen nicht ganz zufrieden. "Ich habe mich heute nicht so gut gefühlt. Außerdem bin ich auch nicht gegen die Stärksten gelaufen", sagte sie.

Berger überflügelt Wilhelm auf den letzten Metern

Beck zeigte als dritte Starterin am Schießstand zwar eine souveräne Leistung mit nur einem Nachlader, läuferisch tat sie sich aber schwer und konnte die 45 Sekunden Rückstand auf die Spitze nicht verringern. Wilhelm lief anschließend auf Platz vier liegend furios los, konnte auf der Schlussrunde den Angriff der Norwegerin Tora Berger aber nicht abwehren. "Wenn man Platz drei am Ende noch verliert, kann man natürlich nicht zufrieden sein", sagte Wilhelm.

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