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Kati Wilhelm absolviert TV-Praktikum

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Biathlon - Kati Wilhelm  

Praktikum soll aus Wilhelm TV-Expertin formen

07.11.2010, 13:05 Uhr | t-online.de, t-online.de

Kati Wilhelm absolviert TV-Praktikum. Früher Weltklasse-Biathletin, heute TV-Praktikantin: Kati Wilhelm. (Foto: imago)

Früher Weltklasse-Biathletin, heute TV-Praktikantin: Kati Wilhelm. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Kati Wilhelm war schon als Aktive eine jederzeit auffällige Erscheinung: auf Grund ihres sportlichen Erfolgs und wegen ihrer knallrot gefärbten Haare. Die Vorzeige-Biathletin wechselt in der Saison vor den Weltmeisterschaften in Ruhpolding die Seiten: Wilhelm begleitet ihre ehemaligen Mannschaftskolleginnen künftig mit dem Mikrofon. Als Expertin in Reihen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) betritt die 34-Jährige für sie völliges Neuland. Deshalb bat sie den Sender, sich im Rahmen eines Praktikums einarbeiten zu dürfen: "Das kann ich später vielleicht auch für mein Studium 'Internationales Management' gebrauchen", sagte sie im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".

Der Kontakt zur Weltcup-Equipe der deutschen Biathletinnen ist nach wie vor sehr eng. "Ich spreche sehr oft mit Andrea Henkel. Sie erzählt mir, was sie trainiert. Dann sag ich: 'Ja, ja, genau.'" Allerdings zieht Wilhelm nach der Bekanntgabe ihres Rücktritts mit dem Ende der olympischen Vorsaison nichts zurück in die Loipe. "Die Erfolge fallen ja immer schwerer. Und wenn du die Leistung nicht bringst, die du dir erhofft hast, bist du unzufrieden. Dem wollte ich zuvorkommen." Sie selbst habe den Zeitpunkt ihres Abschieds bestimmt: "Ich habe gesagt: 'Es reicht.'"

Nur keine Fehler machen

So, wie sie jetzt sagte, Praktikantin sein zu wollen. Sie möchte sehen, "ob Fernsehen generell etwas für mich sein könnte". Fest steht, dass nicht jeder Spitzensportler automatisch zu einem brauchbaren Co-Moderator mutiert. Wilhelm weiß das: "Wenn die Leute wissen, wer du bist, und du dich dann ein bisschen bescheuert anstellst, ist das halt unangenehmer als für jemanden, den sie noch nie gesehen haben." Insofern ist es per se nicht von Nachteil, bekannt zu sein - es könnte aber einer werden. "Sicherlich wird mein Beruf nicht bis zur Rente der einer Expertin sein. Aber das ist doch normal, dass ich nach dem Sport nicht den Rest meines Lebens die Füße hochlege."

Ganz neue Perspektive

Dazu lässt die Arbeit hinter und vor der Kamera auch keine Zeit. Wilhelm zeigt sich nach ihren ersten Eindrücken von ihrem neuen Betätigungskreis überrascht: "Als Athletin machst du dir doch keine Gedanken, wie das alles läuft", gab die dreimalige Olympiasiegerin zu. "Von dem Stress, der hinter den Kulissen herrscht, kriegst du überhaupt nichts mit." Wilhelm aber findet - Zeitdruck hin, Unerfahrenheit her - "alles sehr spannend".

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