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Biathlon: Berger gewinnt, Neuner auf Rang acht

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Deutsche Biathletinnen verpassen Podest deutlich

20.01.2011, 12:45 Uhr | sid, sid

Biathlon: Berger gewinnt, Neuner auf Rang acht. Tora Berger ist die beste im Einzelrennen in Pokljuka. (Foto: Reuters)

Tora Berger ist die beste im Einzelrennen in Pokljuka. (Foto: Reuters)

Die deutschen Biathletinnen laufen ihrer Form im WM-Winter noch hinterher. Im slowenischen Pokljuka kam Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner im Einzelrennen als beste Deutsche lediglich auf Rang acht. Den Sieg über 15 Kilometer sicherte sich die Norwegerin Tora Berger.

Die Olympiasiegerin blieb ohne Fehlschuss und hatte im Ziel nach 42:47 Minuten 1,8 Sekunden Vorsprung auf die Finnin Kaisa Mäkäräinen (1 Fehler). Rang drei ging an die Französin Marie Laure Brunet (+35,3).

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Großer Druck auf der deutschen Mannschaft

Neuner erzielte zwar die beste Laufzeit, verpasste aber den angestrebten Podestplatz deutlich, weil sie sich vier Schießfehler leistete. "Ich bin nur teilweise zufrieden. In der Loipe lief es wieder sehr gut, aber am Schießstand hätte es schon der eine oder andere Fehler weniger sein können", sagte Neuner. Sie schob die insgesamt 26 Fahrkarten der sechs deutschen Starterinnen auch auf die hohe Erwartungshaltung. "Ich denke, auf keiner Mannschaft lastet so ein großer Druck wie auf der deutschen. Das geht einem dann schon durch den Kopf, wenn es am Schießstand wieder einmal nicht so gut gelaufen ist", sagte die 23-Jährige.

Trainer will über Konzentration reden

Disziplin-Trainer Gerald Hönig wollte dies aber nicht als Grund für das enttäuschende Abschneiden gelten lassen. "Es gab nur wenige Lichtblicke. Ich denke, wir müssen mit den Mädels auch einmal über das Thema Konzentration am Schießstand reden", sagte Hönig.

Hinter Neuner war Andrea Henkel als Zwölfte zweitbeste Deutsche. "Ich habe mich heute nicht so gut gefühlt, war irgendwie schlapp", sagte die 33-Jährige. Kathrin Hitzer (29. Platz/3 Schießfehler), Tina Bachmann (30./5), Miriam Gössner (53./7) und Juliane Döll (54./4) verpassten bessere Platzierungen ebenfalls durch zu viele Fehler am Schießstand.

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