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Magdalena Neuner landet auf Rang zwei

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Neuner landet auf Rang zwei

01.03.2011, 17:49 Uhr | dpa, dpa

Magdalena Neuner landet auf Rang zwei. Magdalena Neuner blickt konzentriert auf ihr Arbeitsgerät. (Foto: imago)

Magdalena Neuner blickt konzentriert auf ihr Arbeitsgerät. (Foto: imago)

Zwei Tage nach ihrem Staffel-Desaster haben sich Deutschlands Biathletinnen beim Heim-Weltcup in Oberhof mit zwei Podestplätzen eindrucksvoll rehabilitiert. Beim ersten Weltcup-Sieg der Norwegerin Ann Kristin Flatland belegte Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner im Sprint über 7,5 Kilometer mit 5,7 Sekunden Rückstand Platz zwei.

Andrea Henkel wurde mit 15,2 Sekunden Rückstand Dritte und stand damit erstmals in dieser Saison auf dem Podest. Flatland benötigte für ihren Erfolg 23,29 Minuten.

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Müssiggang: "Schlechte Staffel abhaken"

"Die Mannschaft hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Bis auf Tina und Miriam sind alle sehr gut durchgekommen", sagte Cheftrainer Uwe Müssiggang. "Damit können wir die schlechte Staffel und die ganzen Diskussionen über unsere Schießleistungen endgültig abhaken", sagte Müssiggang erleichtert.

"Ich habe mich heute viel besser gefühlt und war nicht so nervös", sagte Neuner, die ihren zweiten Sieg in dieser Saison nur hauchdünn verpasste. "Die Bedingungen sind sehr, sehr schwer, deshalb bin ich ganz schön kaputt. In der letzten Runde war es nur noch Vollgas", sagte die zweifache Goldmedaillen-Gewinnerin von Whistler im Ziel erschöpft.

Neuner: "Hochmotiviert für Massenstart"

In der Staffel hatte auch Neuner noch große Probleme und mit ihrem Team nur einen enttäuschenden sechsten Platz belegt. "Man braucht immer ein Rennen, bis man reinkommt. Jetzt bin ich hochmotiviert für den Massenstart", sagte Neuner.

Mit Neuner und Henkel auf dem Podest sowie Kathrin Hitzer auf Platz 14 zeigten es die DSV-Skijägerinnen allen Kritikern. "Das ist ein wunderbares Ergebnis nach der Enttäuschung vom Donnerstag", sagte Disziplin-Trainer Gerald Hönig.

Neuner überzeugt in der Loipe

Neuner leistete sich zwar sowohl im Liegend- als auch im Stehendschießen einen Patzer. Mit ihrer beeindruckenden Laufstärke machte sie die in den beiden Strafrunden verlorenen Sekunden aber wieder wett. Sie unterbot sogar noch die Zeit von Henkel, der nur ein Fehlschuss unterlaufen war. "Das hat richtig wehgetan. Aber ich weiß, wenn es wehtut, wird es ein gutes Ergebnis", sagte Neuner.

Henkel unterlief bei ihrem Heimspiel lediglich ein Fehler im Stehend-Anschlag. Dennoch reichte es für den Routinier im deutschen Team nicht zum Sieg. "Es hat heute ganz schön wehgetan", gestand die 33-Jährige. "Wie in der Staffel war es gut, dass das Rennen vorbei war. Dieses mal aber nicht wegen der ganzen Fehlschüsse, sondern weil ich einfach nicht mehr konnte", sagte Henkel.

Gössner und Bachmann enttäuschen

Große Probleme am Schießstand hatte dagegen wieder Miriam Gössner. Die 20-Jährige, die beim Weltcup-Auftakt Anfang Dezember mit zwei zweiten Plätzen geglänzt hatte, leistete sich sechs Schießfehler und landete abgeschlagen auf Platz 43. Auch Tina Bachmann kam mit den Bedingungen nicht zurecht und landete nach fünf Fahrkarten auf Rang 34. Sabrina Buchholz wurde 16. und verpasste damit hauchdünn die halbe WM-Norm.

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